Reisen

Unsere Ferien kosten dieses Jahr einen Fünftel mehr

16. Mai 2022, 13:20 Uhr
Das Reisen könnte nach Corona eigentlich wieder losgehen, doch die Branche spürt den Ukraine-Krieg und die Nachwehen der Pandemie. Laut Globetrotter-Chef André Lüthi steigen die Preise dieses Jahr.

Dieses Jahr müssen wir für unsere Ferien tiefer in die Tasche greifen. Laut Globetrotter-Chef André Lüthi steigen die Kosten fürs Reisen um 20 Prozent. Dies sagte er in einem Interview mit dem «Blick».

Teure Rohstoffe

Lüthi betont im Interview, die Schuld an den höheren Preisen liege nicht bei den Reisebüros, sondern bei den Leistungserbringenden – so steigen die Kosten von Mietwagen, Hotels und Flügen wegen höheren Preisen für Rohstoffe. Heute sei alles 20 Prozent teurer als noch vor Corona, sagt Lüthi im Interview.

Der Globetrotter-Chef erwartet zudem, dass die Reisebüro-Branche auch in diesem Jahr nochmals rote Zahlen schreibt. Sein Unternehmen rechnet mit einem Umsatz von 60 bis 70 Prozent der Erlöse von vor Corona.

Corona und Ukraine-Krieg mindern Reiselust

Auch wenn die Ferien fast überall wieder losgehen könnten, vermeiden Reisende einige Länder. Einerseits gibt es beispielsweise in Asien noch immer Corona-Restriktionen, andererseits fallen Urlaubspläne wegen des Ukraine-Kriegs ins Wasser.

(log)

Quelle: Today-Zentralredaktion
veröffentlicht: 16. Mai 2022 13:19
aktualisiert: 16. Mai 2022 13:20
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