Anzeige
Alpstein AI

Vermisste melden sich während Suchaktion – Rechnung von tausenden Franken

17. Mai 2021, 11:39 Uhr
Im Kronberggebiet wurde am Samstagabend ein junges Paar vermisst. Dieses meldete sich im Laufe der grossangelegten Suchaktion. Der Ausflug in den Alpstein hat ein teures Nachspiel.
Das Paar biwakierte im Kronberggebiet. Das Auto der beiden stand auf der Schwägalp. (Archiv)
© Benjamin Manser/St.Galler Tagblatt

Ein besorgter Vater meldete sich am Samstagabend bei der Innerrhoder Kantonspolizei – weil sich sein 20-jähriger Sohn und dessen 21-jährige Freundin schon länger nicht gemeldet hätten. Das Paar aus Deutschland sei irgendwo im Alpstein unterwegs und könne nicht mehr kontaktiert werden, sagte der Vater.

Die Polizei nahm ihre Ermittlungen auf, das Auto des Paares wurde kurze Zeit später auf der Schwägalp gefunden. Die Rega und die Rettungsstation Appenzell der Alpinen Rettung Schweiz waren ebenfalls im Einsatz.

Die Vermissten meldeten sich kurz nach 19 Uhr bei Angehörigen und der Einsatzleitung. Sie biwakierten im Kronberggebiet und waren deshalb nicht erreichbar.

Die grossangelegte Suchaktion kommt das Paar beziehungweise den Vater teuer zu stehen, die angefallenen Kosten von mehreren tausend Franken werden in Rechnung gestellt, wie die Polizei schreibt.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 17. Mai 2021 11:27
aktualisiert: 17. Mai 2021 11:39