Eishockey – Playoffs

Wende für Lausanne mit spätem Tor gegen Gottéron

28. März 2022, 05:49 Uhr
In extremis gleicht der Lausanne Hockey Club die Viertelfinalserie gegen Gottéron aus. Lausanne setzt sich gegen Freiburg mit 5:4 nach Verlängerung durch.
Offenbar schmerzhafter Zusammenprall zwischen dem Freiburger Daniel Brodin und Lausannes Goalie Tobias Stephan
© KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Bis 32,9 Sekunden vor Schluss führte Fribourg 4:3. Dann rettete Ken Jäger, schon in den letzten Wochen einer der formstärksten Lausanner, mit dem 4:4-Ausgleich sein Team in die Verlängerung. Zu dem Zeitpunkt hatte Lausanne seinen Torhüter schon durch einen zusätzlichen Stürmer ersetzt.

In der Overtime riskierten beide Teams nicht viel. Fribourg konnte zwei Minuten lang Powerplay spielen. In der 72. Minute gelang indes Lausanne der Siegtreffer. Francis Paré zielte perfekt und versenkte den Puck ins «Lattenkreuz».

Vor dem Spiel hatte Lausannes Coach John Fust mit einem Torhüterwechsel überrascht. Tobias Stephan, der den ersten Achtelfinal gegen Ambri verloren hatte, stand für Luca Boltshauser vor dem Lausanner Tor. Mit 35 Paraden rechtfertigte Stephan das Vertrauen.

In der regulären Spielzeit hatten beide Teams für mehr Energie auf dem Eis gesorgt als in der Verlängerung. Lausanne schoss nach offensiver Probleme gegen Ambri und in Spiel 1 gegen Freiburg endlich Tore. Schon nach 15 Minuten führte Lausanne 2:1. Christoph Bertschy übernahm die Regie bei den Waadtländern und zeigte eine brillante Leistung. Aber Fribourg-Gottéron liess sich bis zur 72. Minute nicht unterkriegen.

Lausanne führte zweimal: 2:1 und 3:2. Die beiden Führungen hatten aber bloss 160 und 66 Sekunden lang Bestand. Auch Gottéron führte 1:0 (während 87 Sekunden) und 4:3 (während zehneinhalb Minuten).

Telegramm

Lausanne - Fribourg-Gottéron 5:4 (2:2, 0:0, 2:2, 1:0) n.V.

9600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Wiegand/Kaukokari, Altmann/Wolf. - Tore: 5. (4:14) Gunderson (DiDomenico/Powerplaytor) 0:1. 6. (5:41) Gernat (Miele) 1:1. 15. Bozon (Bertschy) 2:1. 18. Schmid (Jecker, DiDomenico) 2:2. 47. Heldner (Bertschy) 3:2. 48. (48:00) Marchon (Sutter) 3:3. 49. (48:59) Mottet (Furrer, Sutter) 3:4. 60. (59:28) Jäger 4:4 (ohne Torhüter). 72. (71:05) Paré 5:4. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lausanne, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Sekac; Bykow.

Lausanne: Stephan; Glauser, Genazzi; Marti, Gernat; Heldner, Frick; Krueger; Bertschy, Fuchs, Sekac; Paré, Miele, Bozon; Riat, Jäger, Kenins; Holdener, Maillard, Douay; Baumgartner.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Diaz, Jecker; Sutter, Furrer; Kamerzin; Marchon, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Rossi, Walser, Jörg; Brodin, Bougro, Bykow; Haussener.

Bemerkungen: Lausanne ohne Almond, Frolik (beide verletzt) und Emmerton (überzähliger Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Rantakari (überzähliger Ausländer). Lausanne von 58:05 bis 59:28 ohne Torhüter.

Quelle: sda
veröffentlicht: 28. März 2022 05:49
aktualisiert: 28. März 2022 05:49
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