Rettungspaket

Der EVZ ist wenig begeistert von «Hauruckaktion»

15. Mai 2020, 09:06 Uhr
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Quelle: PilatusToday

Seit Mittwoch ist klar: Die Fussball- und Eishockeyliga erhält ein Rettungspaket von rund 350 Millionen Franken. Dabei handelt es sich um Darlehen, welche die Clubs innerhalb von fünf Jahren zurückzahlen müssen. Beim EV Zug hält sich die Begeisterung stark in Grenzen.

75 Millionen Franken alleine für die Schweizer Eishockeyclubs: Was nach viel tönt, irritiert den CEO des EVZ, Patrick Lengwiler. Ihn stört es, dass der Kredit des Bundes an «populistisch formulierte» Auflagen gebunden ist. Zum Beispiel Salär-Reduktionen: «Der Spitzensport wird immer nur auf die hohen Spieler-Saläre reduziert. Wir haben zwar 20 Spieler und davon verdienen ein paar sogar sehr gut. Aber im Hintergrund wirken 120 Fest- und 220 Teilzeiangestellte, die einen ganz normalen Lohn haben.»

Aus Lengwilers Sicht sei der Entscheid des Bundesrats überstürzt und unüberlegt. Lieber würde er auf staatliche Hilfsgelder verzichten und eine normale Saison mit Fans und Sponsoren spielen – auch wenn diese nach hinten verschoben werden müsste.

Mehr dazu im Beitrag von Tele 1:

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Quelle: PilatusToday

Quelle: Tele 1
veröffentlicht: 14. Mai 2020 19:53
aktualisiert: 15. Mai 2020 09:06