Endlich wieder Arenaluft

So wird das erste EVZ-Heimspiel mit Publikum seit 231 Tagen

10. Oktober 2020, 08:58 Uhr
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Quelle: Pilatus Today

Heute Samstag begrüsst der EVZ zum ersten Mal seit 231 Tagen seine Fans in der Bossard-Arena. Beim Spiel gegen den SC Bern werden rund 3'800 Fans anwesend sein können. Sie müssen sich auf ein etwas anderes Stadionerlebnis einstellen.

«Endlich wieder Heimspiel», das werden sich heute viele EVZ-Fans mit einer Saisonkarte denken. Doch ein Teil der Fans kann trotz Saisonkarte nicht ans Spiel gegen den SC Bern. Normalerweise werden die EVZ-Fans durch die Farben «Blau» und «Wiis» vereint. In dieser Saison werden sie durch diese Farben getrennt. Die über 5'900 Saisonkarteninhaber wurden in die zwei Gruppen «Blau» und «Wiis» eingeteilt. In die gleichen Farben wurde auch der Spielplan eingeteilt. Diese Einteilung stellt sicher, dass jeder Fan jeden EVZ-Gegner mindestens einmal zu sehen bekommt. Sollte es einem Saisonkarteninhaber nicht möglich sein, ein Spiel zu besuchen, kann er seinen Sitzplatz als personalisiertes Ticket weitergeben.

So leer war es beim letzten EVZ-Heimspiel.

© Keystone / Urs Flüeler

Nicht nur die Spieler tragen eine Schutzausrüstung

Die Matchvorbereitung für den Fan beginnt schon zu Hause. «Der Besucher braucht ein personalisiertes Ticket mit Namen und Geburtsdatum, einen amtlichen Ausweis und eine eigene Maske», erklärt Marisa Boog, Leiterin PR & Kommunikation EVZ. Der EVZ bittet seine Fans, bereits vor dem Stadion den Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In der Arena selbst ist das Tragen einer Maske obligatorisch. Einzige Ausnahme ist bei der Konsumation von Getränken und Esswaren. «Zusammen im Gang ein Bier trinken wird nicht möglich sein, denn Essen und Trinken ist nur auf dem Sitzplatz möglich.» Die strikte Maskenpflicht führt zu einem Rauchverbot im Aussenbereich.

Im ganzen Stadion gilt Maskenpflicht. Die Fans müssen ihre Maske selbst mitbringen.

© EVZ

Jeder Sitzplatz hat einen zugewiesenen Eingang

Der Zutritt ist nur bei den für den Sektor vorgesehenen Eingang möglich. «Wir haben nun vier Eingänge in die Bossard-Arena. So können wir verhindern, dass es beim Einlass zu grösseren Menschenansammlungen kommt», so Marisa Boog. Plexiglasscheiben hat es in der Arena weiterhin nur um das Eisfeld. Trennwände zwischen den Zuschauern seien aufgrund der Maskenpflicht nicht notwendig. Die einzigen baulichen Veränderungen sind die rund 850 Sitzplätze, welche in der Nordkurve und im Gästesektor entstanden sind und der neue Videowürfel im 360°-Design. Nach dem Spiel sollen die Zuschauer das Stadion durch die gleichen Ausgänge verlassen. Auch in dieser Saison werden nach dem Spiel Busse der Zuger Verkehrsbetriebe in alle Zuger Gemeinden fahren.

Auf den bisherigen Stehplätzen entstanden rund 850 neue Sitzplätze.

© Keystone / Urs Flüeler

Tor bejubeln geht auch mit Maske

Der EVZ hat bei den Testspielen erste Erfahrungen mit dem Schutzkonzept gesammelt. «Klatschen, anfeuern und stehend ein Tor zu bejubeln ist sicher möglich», sagt Marisa Boog. Jedoch sollte man nach einem Tor nicht abklatschen oder sein Gegenüber umarmen. Gejubelt wird in Zug mit einem neuen Torsong. Der Zuger Musikproduzent Thomas Binzegger komponierte den Track, welcher möglichst oft in der Bossard-Arena erklingen soll. Die Kommunikationsverantwortliche des EVZ freut sich riesig auf die Rückkehr der Fans. «Wir freuen uns, euch am Samstag in der Bosshard-Arena zu begrüssen und danken für eure Mithilfe und das Verständnis.»

(hto,kre)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 10. Oktober 2020 08:08
aktualisiert: 10. Oktober 2020 08:58