Vorschau FCL-Thun

«All in, all the time»

Philipp Breit, 3. Juli 2020, 18:12 Uhr
FCL-Trainer Fabio Celestini
Luzern gegen Thun. Diese Affiche verspricht am Sonntagnachmittag Spannung in der Swissporarena. Es treffen zwei Teams aufeinander, welche durchaus gut im Strumpf sind.

Die Thuner haben in dieser Rückrunde bereits YB und Basel geschlagen. Und im Heimspiel gegen den FC Luzern trennten sich die beiden Teams 1:1 unentschieden. Aber einschüchtern lassen muss sich der FCL nun definitiv nicht. Schliesslich sind die Luzerner nach wie vor das beste Team in der Rückrunde. «Wir machen aber den Fehler nicht und denken nun, dass wir besser sind als wir vielleicht effektiv sind», mahnt FCL-Trainer Fabio Celestini zur Zurückhaltung.

Thun habe ein sehr gutes Umschaltspiel und verfüge unter anderem über schnell Spieler wie Munsy oder Castroman, betont Celestini weiter und fügt dann an: «Wir haben nicht die Qualität um einfach auf den Platz zu gehen und einfach ein bisschen Fussball zu spielen und dann gewinnen wir einfach mal so». Der FCL-Trainer weiss genau, dass das Gebilde der Luzerner im Moment zwar stabil sei, aber nicht komplett gefestigt sei. Die Erfolgswelle verhilft den Luzerner zweifelsohne um aktuell etwas befreiter in die Spiele gehen zu können.

Dass die Spieler auf dem Boden bleiben, dafür sorgt der Trainerstaff rund um Fabio Celestini. Es sei schon erstaunlich was die Mannschaft bislang erreicht habe, obwohl er erst seit Anfang Jahr Trainer sei, so Celestini. Aber der Erfolg komme auch nicht von ungefähr, denn Celestini lebt sein Motto vor: «All in all the time, ich gebe immer 100%», so Celestini. Und die Mannschaft lässt sich von diesem Spirit durchaus anstecken und dankt es dem Trainerteam mit erfolgreichen Spielen.

Wie erfolgreich es gegen die Thuner wird, ist schwierig vorher zu sehen. Fakt sei aber, wenn die Luzerner Defensiv wieder so kontrolliert stehen wie gegen Thun und die Chancen kaltschnäuzig verwerten, dann sieht es gut aus für drei Punkte. Welche der FCL im Übrigen im Kampf um einen europäischen Platz durchaus gebrauchen kann. Aktuell liegen die Luzerner auf Platz 5 und haben nur 3 Punkte Rückstand auf das viertplatzierte Servette. Und mit dem Lauf und der guten Form der Luzerner kann vielleicht sogar bald der FC Basel ins Visier genommen werden.

Doch nun erstmal weiterhin Spiel für Spiel, am Sonntag gastiert der FC Thun in der Swissporarena. Anpfiff ist um 16.00 Uhr. Radio Pilatus überträgt das Spiel live.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 3. Juli 2020 19:49
aktualisiert: 3. Juli 2020 18:12