Super League

Chancenlos: FC Luzern verliert gegen YB mit 0:3

13. November 2022, 20:54 Uhr
Zum Abschluss des Jahres 2022 gibt es für den FC Luzern eine deutliche 0:3 Niederlage in Bern. Fehlende Körpersprache, wenig Zweikämpfe und kaum Biss zogen sich durch das komplette FCL-Spiel. Die Berner kamen so ziemlich problemlos zum Heimsieg und bleiben damit zu Hause ungeschlagen.

Quelle: PilatusToday

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Das letzte Meisterschaftsspiel in diesem Jahr für den FC Luzern und ein ungewohntes Bild an der Seitenlinie: Da steht nicht wie üblich Mario Frick, sondern Assistent Claudio Lustenberger. Mario Frick «streichelte» im letzten Spiel den 4. Schiedsrichter und wurde für ein Spiel gesperrt. Die Startphase missglückte den Luzernern. Nach einem Eckball der Berner steigt Fassnacht in die Höhe und versenkt das Runde mit dem Kopf im Kasten. Im Anschluss bleibt die Partie bis auf eine Aktion ereignislos. Beloko macht den Tänzer und spielt unter Druck einen gefährlichen Fehlpass. Nur dank eines stark haltenden Müllers im Tor steht es weiterhin 1:0 für die Gelb-Schwarzen.

Erst in der 32 Minute wird es wieder lauter im Wankdorf. YB erhöht auf 2:0. Denis Simani kann die Hereingabe nicht klären und so gelangt der Ball zu Nsame. Dieser sagt Danke und köpfelt problemlos ein. Was macht eigentlich der FC Luzern? Sie laufen dem Ball stetig hinterher und verwerfen die Hände bei missglückten Aktionen. Mehr kommt von den Leuchten nicht. Eine Halbzeit zum Vergessen.

Schluss aus, Deckel drauf

Luzern kommt deutlich entschlossener aus der Kabine und hat gleich mehrere Chancen. Die nennenswerten Chancen haben Max Meyer und Chader. Nach einem schönen Pass von Dorn schiesst Meyer aus vielversprechender Position ins Aussennetz. Chader tankt sich über die rechte Seite in den Sechszehner, scheitert aber am Berner Schlussmann.

Müller auf der anderen Seite mit einem weiteren Big-Save. Innerhalb einer Minute hält der FCL-Goalie zweimal ganz stark. In der 67 Minute taucht Elia allein vor Müller auf. Mit einem schnellen Reflex stellt er sein Bein in den Weg. Kurz darauf entschärft er einen Weitschuss von Niasse. Bei der dritten Aktion muss sich Müller jedoch geschlagen geben. Christian Fassnacht kann eine Flanke querlegen und bedient Sandro Lauper, der in Stürmer-Manier direkt zum 3:0 verwandelt. Luzern hat bis auf fünf gute Minuten rein gar nichts zu melden. Die Leuchten sind in allen Belangen unterlegen. Nun geht es mit einer Niederlage in die Winterpause. Die Luzerner starten am 21. Januar 2023 mit einem Heimspiel gegen Zürich.

Szene des Spiels

Der FCL präsentiert sich heute mit einer schlechten Körpersprache. Man verwirft ständig die Hände und läuft dem Ball 90 Minute hinterher. So kann man nicht mal ansatzweise auf einen Punkt hoffen. Enttäuschender Abschluss der Vorrunde.

Mann des Spiels

Christian Fassnacht trifft zum 1:0 und legt zum 3:0 auf. Fassnacht ist ständig anspielbar und besetzt gleichzeitig die Zwischenräume wie auch die Aussenbahnen. Der WM-Fahrer stösst sicher mit einem glücklicheren Gefühl zur Nati als das FCL-Talent Ardon Jashari.

Stimmen zum Spiel

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(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 13. November 2022 15:50
aktualisiert: 13. November 2022 20:54