Anzeige
FCL gegen YB

Die Luzerner verlieren gegen den Meister YB mit 3:4

1. August 2021, 18:23 Uhr
Der FC Luzern verliert zum Auftakt in die neue Saison zu Hause gegen YB mit 3:4. Und dies, obwohl die Luzerner zwischenzeitlich mit 3:1 geführt haben. Die über 13'000 Zuschauer haben ein Spektakel-Spiel gesehen. Und das macht, trotz der Niederlage, Hoffnung – auch aus Luzerner Sicht.
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: Tele1

Man hat im Vorfeld viel darüber gesprochen, wie sehr man sich auf die Fans freut. Und ja, es war ein fantastisches Gefühl, als die Mannschaft auf das Spielfeld kam und von den gut 13‘000 Zuschauern lauthals begrüsst wurde.

Die erste Halbzeit hat auch sportlich viel zu bieten. Die Berner haben zum Start mehr vom Spiel und gehen in der 14. Minute verdient in Führung. Torschütze Elia Meschak spitzelt die Kugel nach einem Freistoss an der seitlichen Strafraumgrenze via Innenpfosten zum 1:0. Zwei gute Torchancen für den FCL braucht es dann, bis es mit dem Ausgleich klappt.

Pascal Schürpf, der sichtlich gewillt wirkt, den Fehlstart auszubügeln, erzielt dann auch das Tor. Filip Ugrinic bringt den Ball ins Zentrum, wo zuerst der Neuzugang Christian Gentner verpasst, doch dahinter steht Schürpf frei und versenkt die Kugel im Netz. Spätestens jetzt merkt man endgültig, dass die Rückkehr der Fans Grosses bewirkt!

Von den Fans getragen

Das Stadion bebt und schwappt zum FCL über. Getragen von ihnen drücken die Spieler weiter und weiter.

Es ist aber nicht so, dass nur die Leuchten spielen. Nein, es braucht auch einen gut aufgelegten Marius Müller im Tor. Dieser entschärft einen gefährlichen Freistoss aus rund 20 Metern mit den Fingerspitzen übers Tor. Ibrahima Ndiaye luchst dann in der 41. Minute dem überraschten Aebischer den Ball ab und zieht, ohne lang zu zögern, Richtung Tor los. Mit viel Platz kann er sich die Kugel schön zurecht legen und drischt in die rechte Ecke zur 2:1 Pausenführung.

Traumstart in die Zweite

Es geht schnell bei den Luzernern. Balleroberung im Mittelfeld, Pass auf Martin Frydek, dieser mit einer Traumflanke ins Zentrum und da steht Pascal Schürpf, der das 3:1 mit dem Kopf erzielt. Luzern kann sich zu diesem Zeitpunkt nur selber schlagen und es kommt auch tatsächlich so. Marco Burch verliert den Ball als letzter Mann. Elia kann alleine losziehen und lässt Marius Müller keine Chance. Gespielt sind gerade mal 59. Minuten. So schnell kann Fussball gehen. Leid und Freude sind nahe beieinander. Der Ausgleich fällt in der 69. Minute. Nach einem langgezogenen Eckball bringen die Berner den Ball zurück in den Strafraum, wo Siebatcheu aus kürzester Distanz nur noch einschieben muss.

Luzern schlägt sich schlussendlich selber

Die beiden Teams schenken sich nichts und spielen einen grossartigen Match. Fussball vom Feinsten, auch wenn nicht alles perfekt ist. Bis zu den letzten 15 Minuten. Denn da drehen die Berner nochmals einen Gang höher und pressen die Leuchten tief in die eigene Zone hinein. Man merkte, dass die Luzerner dem Druck nicht ewig standhalten können. Es ist wieder Sibatcheu, der seine Leistung mit seinem zweiten Tor krönt. Der Stürmer gewinnt im Zentrum ein Luftduell gegen Debütant Holger Badstuber. Mit dem Kopf landet der Ball schliesslich hinter der Torlinie.

Aus Luzerner Sicht ist es eine bittere Niederlage. Man hatte lange Zeit die Berner im Griff und lieferte im Grossen und Ganzen auch ein gutes Spiel ab. Wer aber solche Tore kassiert, braucht sich bei einer Niederlage nicht wundern. Neue Saison mit dem gleichen Bild also? Man mag es bezweifeln.

Nächste Gelegenheit bietet sich den Leuchten am Sonntag, 1.8.2021 um 14:15 Uhr, auswärts in St. Gallen.

***************************************************

Mann des Spiels

Eigentlich müsste es ja Pascal Schürpf sein. Zwei Tore macht er herrlich und bringt die Luzerner mit 3:1 in Führung. In den Schatten stellt ihn leider aus Luzerner Sicht Jordan Siebatcheu. Auch er trifft doppelt und macht in der Nachspielzeit auch noch den Siegestreffer.

Szene des Spiels

Die Fans! Über 13‘000 haben den Weg ins Stadion gefunden und haben die Swissporarena endlich mal wieder in einen Hexenkessel verwandelt. Die Stimmung war unglaublich und man hat gespürt, wie sehr die Fans der Mannschaft einen zusätzlichen Schub geben können. Schade hat es am Ende nicht auch noch für den Siegesjubel gereicht. Aber schön sind die Fans wieder zurück im Stadion!

Stimmen zum Spiel

Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: PilatusToday

Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: PilatusToday

zum gesamten Ticker

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 24. Juli 2021 17:37
aktualisiert: 1. August 2021 18:23