Zirkus-Aussage

FCL-Verteidiger Mo Dräger wird mit Busse von 2000 Franken bestraft

1. September 2022, 17:21 Uhr
Das Spiel des FCL gegen Sion vergangenen Samstag hat teure Folgen für Aussenverteidiger Mo Dräger. Er wird mit einer Busse von 2000 Franken bestraft, schreibt die Swiss Football League auf ihrer Internetseite.
Für seine Aussage gegen Schidsrichter Bieri wird Mo Dräger gebüsst.
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Mo Dräger hat in einem Interview den Frust an den drei roten Karten gegen den FCL rausgehauen. Die Aussage «Schiri Bieri hat die Partie zum Zirkus gemacht» kommt ihn nun teuer zu stehen. Das Verfahren gegen den Aussenverteidiger ist laut der Swiss Football League nun abgeschlossen – sie belegt Mo Dräger mit einer Busse von insgesamt 2000 Franken.

Luzerns Mohamed Draeger nach einer verpassten Chance im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Luzern, am Samstag, 19. Maerz 2022, im Kybunpark in St. Gallen.

© KEYSTONE/Gian Ehrenzeller

Die Busse ist gleich hoch, wie diejenige, die Marius Müller nach seiner homophoben Aussage kassiert hatte.

Wegen seines Platzverweises nach zwei Verwarnungen im Spiel gegen Sion muss Dräger zudem am kommenden Sonntag gegen den FC Servette die übliche Spielsperre absitzen. Aber nicht nur der Aussenverteidiger wird für sein Verhalten im Spiel gegen Sion bestraft. Auch Pascal Schürpf musste bereits drei Spielsperren hinnehmen. Dagegen hat der FCL aber bereits Rekurs eingelegt.

Pascal Schürpf nach dem Spiel gegen Sion:

Quelle: PilatusToday

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 1. September 2022 16:39
aktualisiert: 1. September 2022 17:21