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Bundesstrafgericht

Infantino mit Gesuch um volle Akteneinsicht mehrheitlich abgeblitzt

10. Februar 2021, 14:21 Uhr
Fifa-Präsident Gianni Infantino erhält weder Einsicht in die Verträge und Abmachungen des ausserordentlichen Bundesanwalts noch in die Wortprotokolle der Gerichtskommission. Dies gab der ausserordentliche Bundesanwalt Stefan Keller am Mittwoch bekannt.
Fifa-Präsident Gianni Infantino ist mit einem Gesuch um volle Akteneinsicht beim Bundesstsrafgericht mehrheitlich abgeblitzt. (Archivbild)
© KEYSTONE/APA/APA/HANS PUNZ

Gemäss Urteil des Bundesstrafgerichts müssen Infantino einzig die Namen allfälliger Hilfspersonen bekannt gegeben werden, an die Untersuchungshandlungen delegiert werden. Dies erachtet auch Keller laut eigenen Aussagen als gerechtfertigt. Das Urteil ist gemäss seiner Mitteilung rechtskräftig.

Infantino hatte im Strafverfahren im Zusammenhang mit nicht protokollierten Gesprächen zwischen ihm und dem ehemaligen Bundesanwalt Michael Lauber in einer Beschwerde an das Bundesstrafgericht Einsicht in sämtliche Unterlagen verlangt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 10. Februar 2021 14:21
aktualisiert: 10. Februar 2021 14:21