Nur noch 100 Vakanzen

«Es ist einiges gegangen» – ISAF-Helferaufruf zeigt Wirkung

20.03.2024, 14:25 Uhr
· Online seit 10.05.2023, 18:13 Uhr
Vor zwei Wochen haben die Organisatoren des ISAF in Dagmersellen einen Hilferuf gestartet. Sie seien dringend auf weitere Helferinnen und Helfer angewiesen, um das Schwingfest stemmen zu können. Nun zeigt sich: Der Aufruf hat sich gelohnt.

Quelle: isaf2023.ch

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«Es ist sehr erfreulich», sagt ein hörbar gelöster Ruedi Schärli am Telefon. «Es ist einiges gegangen in den vergangenen knapp 14 Tagen.» Ende April tönte es noch ganz anders. Damals sagte der Personalchef des ISAF, dass noch etwa 400 Helferinnen und Helfer fehlen würden für das Innerschweizer Schwing- und Älplerfest in Dagmersellen.

Ob am Grill, im Service oder in der Logistik – praktisch überall fehlte es noch an helfenden Händen, speziell für den Schwingtag am Sonntag. Diese Sorgen sind die Organisatoren gut eineinhalb Monate vor dem Fest nun fast los. «Aktuell sind wir schon fast bei 1400 Helfenden.» Benötigt werden gegen 1500.

Werbung zeigt Wirkung

Doch wieso hat die Suche nach Helferinnen und Helfer nun plötzlich Fahrt aufgenommen, nachdem sie zunächst sehr harzig verlief? «Es ist wohl eine Kombination aus allem, sprich aus dem Pop-up-Fenster auf der Website, den geschalteten Inseraten sowie den Medienberichten», vermutete Schärli.

Seit einiger Zeit poppt auf der Website des Innerschweizer Schwing- und Älplerfests 2023 nämlich ein Formular auf. Auf diesem ist in Grossbuchstaben zu lesen: «Wir brauchen noch Helfer.» Das Formular ist zwar auch jetzt noch aufgeschaltet. Unterdessen fehlen aber nur noch gegen 100 Helfende. Zudem hat sogar Schwingerkönig Joel Wicki höchstpersönlich den Helferaufruf unterstützt (siehe Video ganz oben).

Helferschichten müssen nicht verlängert werden

Der Personalchef des ISAF zeigt sich zuversichtlich, dass sie diese bis Ende Juni noch finden werden. «Jetzt suchen wir nochmals im Umfeld des Organisationskomitees und im Schwingklub selbst. Vor allem beim Abbau könnten wir noch ein paar helfende Hände gebrauchen.»

Ansonsten hätten die meisten Helfereinsätze besetzt werden können. Damit ist auch die Gefahr gebannt, dass gewisse Schichten zusammengelegt oder verlängert werden müssen. Dieses Szenario war vor zwei Wochen noch deutlich realistischer als heute.

Entsprechend gelassen schaut Ruedi Schärli mittlerweile dem ISAF entgegen – und auf die nicht ganz einfache Helfersuche zurück: «Ich habe mich darauf eingestellt, dass wir bis am Schluss dranbleiben müssen, um genügend Helfer zu finden. Daher habe ich mich nicht verrückt machen lassen.»

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veröffentlicht: 10. Mai 2023 18:13
aktualisiert: 20. März 2024 14:25
Quelle: PilatusToday

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redaktion@pilatustoday.ch