«Unterwegs» in Küssnacht

«Das ist furztrocken»: Wetterschmöcker und Damian Betschart essen Sägemehl

12.11.2023, 19:48 Uhr
· Online seit 12.11.2023, 18:30 Uhr
Moderator Damian Betschart ist in Küssnacht am Rigi «unterwegs». In der Schwyzer Gemeinde gibt es Marroni, eine Kremierung und den Mund voll mit Sägemehl.

Quelle: Tele 1

Anzeige

Die Gemeinde Küssnacht umfasst die Ortschaften Küssnacht, Immensee und Merlischachen und liegt am nordöstlichen Arm des Vierwaldstättersees. Rund 10'000 Menschen leben hier. Einer von ihnen ist der bekannte Muotathaler Wetterschmöcker Kari Hediger.

Gibt es nun viel Schnee im Winter?

Bereits in Küssnacht aufgewachsen, lebt er seit rund 50 Jahren etwas oberhalb von Küssnacht auf seinem eigenen Hof und ist seit jeher eng mit der Natur verbunden: «Ich war schon immer gerne in der Natur und als Förster bin ich täglich von Bäumen umgeben».

Jene Bäume sind es auch, welche ihn zu Wettervorhersagen verleiteten: «Ich dachte immer, wenn man anhand von den Ringen das Alter der Bäume bestimmen kann, müsste man doch anhand von Bäumen auch in die Zukunft schauen können.»

Heute isst Kari Hediger Sägemehl und scherzt: «Es hat übrigens keine Kalorien». Damian Betschart lacht und entgegnet: «Dafür schmeckt es auch nicht!» In der Sendung verraten die Herren, welches Wetter sie im kommenden Winter erwarten.

«Ich träum vo Bäum»: Küssnacht, das Marroni-Paradies

Mehr Geschmack haben dafür Marroni. Toni Sidler züchtet in seiner Baumschule verschiedene Zentralschweizer Kastanienbäume: «Es gibt beispielsweise Kunden, welche ganz bestimmte, alte Sorten möchten». Der Moderator hilft dem Baumexperten heute beim Ernten der Marroni und sammelt sogenannte «Igel» zusammen, in welchen sich die Marroni verbergen.

Für Toni Gisler sind Bäume mehr als nur ein Job: «Ich träum vo Bäum», steht zum Beispiel auf seinem Auto. Nicht verwunderlich also, dass es ihn auch persönlich trifft, wenn es einem der Bäume nicht gut geht: «Das geht mir klar ans Herz», erzählt der Leiter der Baumschule zu.

Damian Betschart ist beim Einäschern eines Hundes dabei

Eine spezielle Erfahrung macht Damian Betschart im ersten Tierkrematorium der Zentralschweiz. Im «Rosengarten» lässt sich der Moderator von Geschäftsführerin Yvonne Hartmann das Kremieren zeigen. «Hier wird gerade ein Hund kremiert, dies dauert zwischen 30 und 45 Minuten». Danach werden die Knochen gemahlen und die Asche in eine Urne abgefüllt: «Wir haben ganz verschiedene Urnen und die Hinterbliebenen können sich eine aussuchen».

Damian Betschart fällt vor allem auch der spezielle Geruch nach verbranntem Fell auf beim Kremieren und fragt nach bei Yvonne Hartmann: «Ich rieche das eigentlich nicht mehr, weil es für mich Alltag ist». Welche Tiere ausser Hunden und Katzen sonst noch kremiert werden und von welchem Vierbeiner es ganze vier Kilogramm Asche gibt, erfährst du in der Sendung.

veröffentlicht: 12. November 2023 18:30
aktualisiert: 12. November 2023 19:48
Quelle: Tele 1

Anzeige
Anzeige
redaktion@pilatustoday.ch