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Safer Internet Day

Google gibt Tipps für mehr Sicherheit online

9. Februar 2021, 10:24 Uhr
Am 9. Februar ist Safer Internet Day. Unter dem Motto «Gemeinsam für ein besseres Internet» soll der virtuelle Raum zu einem sichereren und besseren Ort für alle gemacht werden.
Das Internet bietet viele Möglichkeiten, aber auch viele Gefahren. Mit diesen Tipps machst du das Surfen sicherer.
© IMAGO / photothek

Während der Pandemie ist die Zahl der Spam- und Phishing-Mails im Zusammenhang mit dem Coronavirus laut einer Mitteilung von Google stark angestiegen. Gleichzeitig verbringen die Menschen immer mehr Zeit online und es erhöht sich das Interesse daran, sich online schützen zu können.

Anlässlich des Safer Internet Days hat Tadek Pietraszek, Chefentwickler für Kontosicherheit bei Google Schweiz, seine Top-Tipps zum Thema sicheres Surfen im Homeoffice zusammengestellt:

Passwörter 

Zwei Drittel aller Internetnutzer benutzen dasselbe Passwort für mehrere Dienste. Am sichersten ist es aber, immer ein neues Passwort zu erstellen. Um den Überblick zu behalten, könnte man diese in seinem Google Konto speichern und verwalten.

«123456» ist beispielsweise kein geeignetes Passwort.

© IMAGO / Panthermedia

Auch welches Passwort du wählst, kann entscheidend sein. Statt an deinem Haustier oder Geburtsdatum solltest du dich hier an einem Satz orientieren. Zum Beispiel: "Google gibt dir 9 Tipps zum Safer Internet Day 2021." Setzt man die Anfangsbuchstaben und Zahlen zusammen, bekommt man ein sicheres Passwort: Auf «Ggd9TzSID2021» kommt bestimmt niemand.

Sicherheitscheck machen

Google bietet einen Sicherheitscheck zum Überprüfen, welche Geräte mit deinem Account verbunden sind und ob Drittanwendungen Zugriff auf dein Google Konto haben. Ebenfalls sieht man dort, falls in den letzten Tagen ein Sicherheitsrisiko festgestellt wurde: g.co/securitycheckup

2FA

Steht für: Zwei-Faktor-Authentifizierung. Damit sicherst du deine Accounts zusätzlich zu deinem Passwort. Häufig funktioniert das mit einer Authenticator-App auf deinem Smartphone, wo du einen QR-Code einscannen kannst. Diesen musst du bei der Anmeldung auf einem neuen Gerät eingeben.

Es gibt verschiedene «Authenticator-Apps», mit denen man seine Konten doppelt schützen kann.

© IMAGO / Panthermedia

Software auf dem neuesten Stand halten

Nur wenn deine Programme auf dem aktuellen Stand sind, bieten sie dir optimalen Schutz. Das gilt auch für Apps. Deshalb ist es wichtig, regelmässige Softwareupdates durchzuführen.

Gegenüber Phishing-Angriffen wachsam bleiben

Als Phishing bezeichnet man Cyberverbrechen, bei dem das Opfer via Mail, Telefon oder Textnachricht kontaktiert wird. Die Kriminellen geben sich als legitime Personen aus und versuchen Zugriff zu sensitiven Daten wie Kreditkarten, Passwörtern oder Bankinformationen zu bekommen.

Kennt man den Absender einer Mail nicht, sollte man vorsichtig sein und es vermeiden Links anzuklicken.

© IMAGO / Christian Ohde

Wie gut erkennst du solche Phishing-Mails? Auf diesen Websites kannst du es testen:

phishingquiz.withgoogle.com / beinternetawesome.withgoogle.com / stopthinkconnect.ch

Inkognito-Modus

Bei Google Maps, Google Chrome und YouTube lässt sich der Inkognito-Modus aktivieren. Diesen kann man immer dann verwenden, wenn man nicht möchte, dass Aktivitäten wie gesuchte und besuchte Orte in deinem Google Konto gespeichert werden.

Web- & App-Aktivitäten automatisch löschen

Mit den gespeicherten Aktivitäten wird deine Nutzung personalisiert. Unter g.co/privacycheckup kann man festlegen, wie lange diese Daten gespeichert werden sollen und die Option zum automatischen Löschen individuell einrichten. Seit letztem Jahr löscht Google deine Daten standardmässig nach 18 Monaten.

Privatsphäre-Check

Mehr als 200 Millionen Menschen machen jedes Jahr den Privatsphärecheck. Teil davon sind proaktive Empfehlungen von Google, darunter auch Anleitungen und Tipps zum Anpassen wichtiger Datenschutzeinstellungen.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 9. Februar 2021 10:24
aktualisiert: 9. Februar 2021 10:24