Kulinarik

Ist Fondue-Essen während Corona gefährlich?

22. Oktober 2020, 07:55 Uhr
Gemütliches Beisammen und Essen aus dem gleichen Topf – geht das während Corona? (Symbolbild)
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Gemütliches Beisammensein, Brot auf die lange Gabel aufspiessen, im Käse umrühren und rein in den Mund: Es ist Fondue-Zeit. Nur, wie gefährlich ist das Fondue-Essen während Corona eigentlich?

Beim gemütlichen Beisammensein sitzt man Schulter an Schulter um das Caquelon, rührt in regelmässigen Abständen im Käse, der Bouillon oder dem Öl umher und führt die Gabel zum Mund. Das Ganze findet meistens drinnen statt, dort wo es das Virus am leichtesten hat.

Doch wie hoch ist das Ansteckungsrisiko wirklich? Gemäss dem St.Galler Kantonschemiker Pius Kölbener ist die Ansteckungsgefahr recht gering: «Viren sind generell nicht hitzeresistent. Ob im Fondue mit oder ohne Alkohol – es gibt kein Überleben für das Virus», sagt er gegenüber dem «St.Galler Tagblatt».

Pilatus-Hörerin Simone aus Emmen hat eine technische Lösung parat.

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Die grösste Gefahr ist der fehlende Sicherheitsabstand. Auf Händeschütteln und Begrüssungsküsschen sollte verzichtet werden. Ausserdem gilt: Händewaschen und Abstand halten ist Pflicht und es sollte öfters gelüftet werden. Am besten verlegt man den Fondueplausch gleich nach draussen oder auf den Balkon. Personen mit Krankheitssymptomen sollten zu Hause bleiben.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 15. Oktober 2020 14:10
aktualisiert: 22. Oktober 2020 07:55