«Swiss Dinner»

Wenn Ex-Bachelors kochen, dann wirds lustig

4. Dezember 2021, 17:05 Uhr
Das «Swiss Dinner» geht in die Bachelor-Runde. Es treten an: Die Zuger Bachelorette Chanelle Wyrsch von 2020, der Emmentaler Bachelor Rafa Beutl, Patric Haziri, Bachelor im Jahr 2019 und schliesslich dem aktuellen Rosenkavalier Erkan Akyol. Den Start macht Patric Haziri.
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Quelle: tele1

Für einmal werden die ehemaligen Bachelors und die Bachelorette keine Rosen, sondern Essen verteilen. Kommt das gut?

Haziri hat das Kochen in der Coronazeit entdeckt, sagt er. «Es macht Spass, und Männer die kochen können, kommen bei Frauen ja auch immer gut an.» Ob die Frauen bei ihm Schlange stehen? Wir werden darauf zurück kommen.

Zuerst mal muss auch Patric Haziri sein Menü aus einem Sack ziehen. Im Vorfeld hat jeder Kandidat und die Kandidatin ein Wunsch-Menü vorbereitet, diese werden nun ausgelost. Patrics Menü besteht aus einem griechischen Salat als Vorspeise, Couscous zum Hauptgang und Apfelkuchen als süsser Abschluss. «Das sollte machbar sein, ich glaube, das schaffe ich», so Haziris Kommentar zum Menü.

«Zuhause rühre ich mit der grossen Kelle an»

Und wie sieht's bei den Gästen aus? «Ich will zeigen, dass ich nicht nur Rosen verteilen, sondern auch kochen kann», sagt Bachelorette Chanelle. Der Rosenkavalier von 2014, Rafael «Rafa» Beutl, liebt es zu kochen. «Zuhause bin ich der, der mit der grossen Kelle anrührt.» Und der Jubiläumsbachelor Erkan Akyol macht einfach nur mit «damit ich etwas zu lachen habe.» Dieser Wunsch wird ihm an diesem Abend noch erfüllt werden.

Nun gut: Die Gäste nehmen Platz am Tisch, Patric lädt zur Vorspeise. «Griechischer Salat ist nicht schwierig, das hätte jeder hinbekommen», sagt Chanelle. Rafa pflichtet ihr bei: «Ein wenig Gemüse schneiden und Sauce dran, das ist's auch schon.» Dass man aber selbst bei einem simplen Gericht wie dem griechischen Salat unterschiedliche Erwartungen haben kann, zeigt das Beispiel von Rafa und Erkan. «Oliven mit Steinen, das geht gar nicht», bemängelt Rafa. Erkan hat da weniger hohe Ansprüche: «Ich wusste nicht viel. Nur, dass Feta in den Salat muss und das hatte es drin.»

«Wer isst nur Couscous als Hauptgang?!»

Weiter mit dem Hauptgang. Da Couscous dem Zürcher etwas zu wenig war, beschloss Patric, das Couscous etwas auf zu pimpen. Mit Broccoli aus der Pfanne und dem Ofen, Falafel und Zitronen-Joghurt. «Hast du die Falafel selbst gemacht?», fragt Chanelle. Und schiebt nach Patrics Schweigen nach: «Ach, was frage ich noch...» Doch wie kommt das Menü an? Patric fasst es so zusammen: «Ganz ehrlich, ich kanns selbst nicht essen, das ist mega trocken! Aber mal ehrlich: Wer hat denn auch nur Couscous als Hauptgang geschrieben? Seid ihr nicht ganz sauber? Wer isst denn nur Couscous!» Dass es beim anschliessenden Gelächter keine Staubwolke gegeben hat, ist eine Überraschung. Der Menü-Kreator war übrigens Erkan. Er wollte das Menü so einfach wie möglich halten. Und doch war es wohl nicht einfach genug, denn Erkan ist etwas enttäuscht: «Es war nicht das Couscous, das ich mir erhofft hatte.»

«Das Essen ist im Grenzbereich»

Spitzenkoch Erik Hämmerli fasst Patrics Kochkünste folgendermassen zusammen: «Sein Kühlschrank sagt alles: Mineralwasser und Champagner. Das Essen ist im Grenzbereich.»

Oh jee, kann das Haziri mit dem Apfelkuchen wider gut machen? «Er ist jedenfalls nicht zu trocken», sagt Rafa, der in ein Lachen ausbricht, weil er «so einen Kuchen» noch nie gesehen habe. Auch hier hatte sich der Menü-Kreator Erkan etwas anderes vorgestellt: «Das war ein Brot mit Zucker. Es hat geschmeckt, aber war kein Apfelkuchen.»

Trotz einfachem Menü und Malheur beim Hauptgang kommt Patric schliesslich auf 12.5 Punkte. Nicht mal so schlecht. Aber ob das reicht, um bei den Frauen gut anzukommen? Wir wagen es zu bezweifeln. Patric für seinen Teil zieht jedenfalls einen Schlussstrich: «Ich mache nie mehr bei einer Kochsendung mit!», lacht er.

Das nächste Mal bekocht Bachelorette Chanelle die Gruppe.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 4. Dezember 2021 19:32
aktualisiert: 4. Dezember 2021 19:32
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