Skitouren & Co.

Besucheransturm in den Bergen stresst Wildtiere

17.12.2020, 14:02 Uhr
· Online seit 17.12.2020, 13:42 Uhr
Seit ein ekliges kleines Virus namens Corona die Welt Kopf stehen lässt, ist die Natur für viele Leute der letzte Zufluchtsort, um mal auf andere Gedanken zu kommen. Dies sorgte jüngst für regelrechte Besucheranstürme in den Bergen, die wohl auch im Winter nicht abnehmen werden. Um darunter nicht die Natur selbst leiden zu lassen, gibt es ein paar Regeln zu beachten.

Quelle: Tele1/Pilatus Today

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Je mehr man das Abenteuer sucht, desto häufiger kommt man der Natur dabei in die Quere. Vor allem Ausflügler, die abseits der beschilderten Wege unterwegs sind, bedeuten einen Stress für die Tiere.

«Die Energie der Wildtiere ist zurzeit auf Sparflamme», erklärt Wildhüter in der Region Ybergeregg Leonhard Züger. «Wenn sie aufgescheucht werden und flüchten müssen, wird die Energie sehr schnell und aufwendig hochgefahren.» Wenn das mehrmals passiere, könne das für das Tier in einem langen und harten Winter den Tod bedeuten.

Schneesport mit Rücksicht

Um vor allem unerfahrene «Skitürler» auf diese Problematik aufmerksam zu machen, führen die Wildhüter regelmässig Kontroll- und Informationsrundgänge durch. Auf der Ybergeregg seien bereits jetzt so viele Outdoorsportler unterwegs wie selten anfangs Saison. Und die Wildhüter rechnen damit, dass es eher noch mehr werden.

Kein Problem, solange sich alle an die Regel halten: «Schneesport mit Rücksicht: Respektiere deine Grenzen.»

(imü)

veröffentlicht: 17. Dezember 2020 13:42
aktualisiert: 17. Dezember 2020 14:02
Quelle: PilatusToday

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