Grossbritannien

Bericht: Vorfall auf Öltanker laut Anwälten «keine Entführung»

25. Oktober 2020, 19:20 Uhr
Das Standbild aus einen SKY-Video zeigt den Öltanker vor der britischen Isle of White. Foto: -/Sky News/AP/dpa
© Keystone/Sky News/AP/-
Bei dem Vorfall auf einem Öltanker vor der Küste der britischen Isle of Wight soll es sich einem Medienbericht zufolge nicht um eine Entführung handeln.

Es habe zu «100 Prozent keine Entführung» gegeben, berichtete der Sender BBC am Sonntagnachmittag unter Berufung auf Aussagen der Anwaltskanzlei Tatham & Co., die die Schiffsbesitzer vertreten soll. Man wisse bereits seit einiger Zeit, dass blinde Passagiere an Bord des Schiffes seien. Die Hintergründe blieben aber zunächst unklar.

Rund um den Öltanker Nave Andromeda lief südlich der Stadt Sandown vor der Küste am Sonntag ein Polizeieinsatz rund um das Schiff. Ein Bereich von mehreren Seemeilen rund um den Tanker wurde zum Sperrgebiet erklärt, Helikopter sowie Kräfte der Küstenwache waren im Einsatz. Das Militär wurde allerdings nicht hinzugezogen, wie das Verteidigungsministerium der BBC bestätigte.

Lokale Medien hatten zuvor berichtet, das Schiff könne gekapert worden sein. Der 228 Meter und mehr als 42 000 Tonnen schwere Öltanker, der unter liberianischer Flagge unterwegs war, hatte Anfang Oktober in Nigeria abgelegt und hätte am Sonntagmorgen eigentlich im Hafen von Southampton ankommen sollen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 25. Oktober 2020 19:20
aktualisiert: 25. Oktober 2020 19:20