Corona-Regeln in Neuseeland

Kampfsportler darf Familie fast zwei Monate nicht sehen

24. Februar 2021, 09:58 Uhr
Der neuseeländische UFC-Kämpfer Dan Hooker kämpfte am 11. Januar in Abu Dhabi. Wegen der strengen Corona-Regeln in seinem Heimatland hat er seine Familie seit dem noch immer nicht gesehen.
Ein Zaun trennt den Kampfsportler in Neuseeland vor seiner Frau und Tochter.
© Twitter / Dan Hooker
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Neuseeland ist eines der Länder, welches das Coronavirus praktisch ausgerottet hat. Dies unter anderem dank sehr strengen Einreisebestimmungen mit Quarantäne-Pflicht für ausnahmslos alle Einreisenden. Dies muss derzeit Dan Hooker am eigenen Leib erfahren. Der MMA-Kämpfer ist einer der besten Leichtgewichte der Welt und kämpfte am 11. Januar in Abu Dhabi gegen Michael Chandler.

Quarantäne-Hotels waren ausgebucht

Nach dem Kampf, den er in der ersten Runde verlor, musste Hooker noch einen ganzen Monat in Abu Dhabi bleiben, bevor er nach Neuseeland zurückkehren durfte. Dies, weil die «Quarantäne Hotels», wo Ankömmlingen zwei Wochen nach der Einreise verbringen müssen, ausgebucht waren.

Erst danach durfte der Kampfsportler nach Neuseeland einreisen, wo er die zweiwöchige Quarantäne von einem Zaun getrennt von seiner Familie verbringt. 56 Tage werden vergangen sein, ehe er seine kleine Tochter wieder umarmen darf.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 24. Februar 2021 09:37
aktualisiert: 24. Februar 2021 09:58