Kanton Luzern

Luzerner Kantonsparlament debattiert bis in die Nacht über Corona

29. Juni 2020, 08:28 Uhr
Das rot erleuchtete KKL Luzern: Die Situation der Kultur und der Veranstalter ist nur ein Thema der Corona-Session des Luzerner Kantonsrats. (Archivaufnahme)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
In der Messe Luzern hat eine zwölfeinhalb Stunden angelegte Sondersession des Kantonsrats begonnen, in der es nur ein Thema gibt: die Coronapandemie und die Bewältigung ihrer Auswirkungen im Kanton Luzern. Das Parlament behandelt zwischen 8 Uhr und 22 Uhr insgesamt 61 Vorstösse. Es gönnt sich dabei nur zwei kurze Pausen zur Erholung.

Themen sind etwa die Auswirkungen der Krise auf den Staatshaushalt und die Gesellschaft sowie wie der Wirtschaft, dem Tourismus, den Benachteiligten, der Kultur oder den Vereinen geholfen werden könnte. Zur Sprache kommen werden auch Themen wie Schule und Homeoffice sowie eine mögliche zweite Corona-Welle oder ob die Krise zum Vorteil der Natur genutzt werden könne.

24 der 61 Vorstösse sind Anfragen, in denen ein Kantonsratsmitglied zu einem Thema Auskunft verlangt. Dazu kommen 3 Motionen und 34 Postulate. Der Regierungsrat ist bereit, die Anliegen von rund der Hälfte der Motionen und Postulate ganz oder teilweise entgegenzunehmen.

Der Regierungsrat hat in den letzten Tagen ausführlich über die finanziellen Folgen der Krise und über seine Wirtschaftspolitik informiert. Dabei zeigte sich, dass er nur zurückhaltend intervenieren und mehr auf Rahmenbedingungen und weniger auf Geldverteilungen setzen will.

Quelle: sda
veröffentlicht: 29. Juni 2020 08:28
aktualisiert: 29. Juni 2020 08:28