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Coronavirus - Schweiz

Zwei Luzerner Unternehmen testen internes Impfzentrum

15. Juni 2021, 16:06 Uhr
Im Kanton Luzern richten zwei Unternehmen ein betriebsinternes Impfzentrum ein. Es dürften sich über 600 Mitarbeitende impfen lassen. Mit dem Pilotprojekt will der Kanton Luzern den Grad der Durchimpfung der Bevölkerung erhöhen.
In zwei Luzerner Betrieben können sich Angestellte gegen das Coronavirus impfen lassen. (Symbolbild)
© KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Die Impfungen starten Ende Woche, wie das Luzerner Gesundheitsdepartement am Dienstag mitteilte. Sie seien freiwillig und gratis. Der Kanton stellt den Impfstoff zu Verfügung, gespritzt wird er von medizinischen Fachpersonen.

Am Pilotprojekt beteiligen sich die Baufirma Anliker und die CPH-Gruppe in Perlen (Papieri). Mit dem betriebsinternen Angebot könnten etwa Schichtarbeitende oder Mitarbeitende auf Baustellen unkompliziert einen Impftermin erhalten.

Gerade letztere seien einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt, da sie ständig in Kontakt mit Personen aus anderen Firmen seien. Auch könnten die Firmen Personen ansprechen, die man beispielsweise wegen sprachlichen Barrieren sonst nicht erreiche. Der Kanton will mit dem Pilotprojekt Hinweise sammeln, um sodann zu entscheiden, ob das betriebliche Impfen ausgeweitet werden soll.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. Juni 2021 16:05
aktualisiert: 15. Juni 2021 16:06