Asche in Kristallen und Schmuckstücken verewigt

11. November 2019, 06:35 Uhr
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Trends auf der ersten Schweizer Bestattungsmesse in Luzern

Erdbestattungen und Urnen sind in der Schweiz bei Beerdigungen die Norm, meint man. Aber der aktuelle Trend zeigt: Es sind Auslaufmodelle. Erdbestattungen machen gerade mal noch zehn Prozent aus. Immer weniger Menschen lassen sich klassisch bestatten, dies zeigen auch die neusten Trends an der ersten Schweizer Bestattungsmesse in Luzern.

Vorsorge, Tod und Bestattung: Diesen Themen widmet sich die erste Bestattungsmesse, die am Sonntag in Luzern Besucherinnen und Besucher mit der Endlichkeit des irdischen Lebens konfrontierte.

Bestattungsplaner, Bildhauer und Schmuck aus Asche

Rund zwanzig Aussteller waren an der Premiere in den Räumlichkeiten der Gärtnerei Heini direkt neben dem Friedhof Friedental vertreten. Nicht fehlen durften Bestattungsplaner, Bildhauer und Erbrechtberater. Aber auch Anbieter, die aus Asche Diamanten oder Kristalle herstellen und ein Leichenfundortreinigungsinstitut, stellten ihre Dienstleistung vor.

Friedhofsführung und Kontakte ins Jenseits

Auf dem Programm standen zudem diverse Veranstaltungen, ein Kabarett-Programm unter dem Titel "Der Tod ist doch der Letzte!", angebliche Jenseits-Kontakte, und eine Führung auf dem Friedhof. Im März 2020 wollen die Organisatoren in Basel eine weitere Bestattungsmesse durchführen.

Quelle: sda

 

veröffentlicht: 10. November 2019 15:22
aktualisiert: 11. November 2019 06:35