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Ebikon

Ausgerechnet zum Schulstart fehlen vielen Schülern Laptops zum Lernen

21. August 2021, 07:53 Uhr
Wegen der Coronapandemie kann die Ebiker Firma edu.ch nicht genügend Laptops importieren. Dabei ist der Bedarf jetzt am grössten. Denn durch das Homeschooling haben viele Schulen begonnen, mit Laptops zu arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich selber helfen.
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Quelle: PilatusToday

Spätestens seit dem Lockdown gehören Laptops zur Standartausstattung vieler Schüler. Während des Homeschoolings war er fast nicht wegzudenken. Doch genau jetzt zum Schulstart werden die Geräte knapp. Zumindest bei der Ebiker Firma edu.ch. Bis zu 200 Schulen beliefert das Unternehmen.

Zwar sind im Sommer grundsätzlich weniger Geräte auf dem Markt. Aber dieses Jahr sei die Lage schon speziell, sagt Projektleiter Pascal Poletti. Der Grund: Corona. Wegen dem Homeschooling ist die Nachfrage gestiegen. Gleichzeitig wird die Produktion auf der ganzen Welt aufgrund der Massnahmen gebremst. Ein verstopfter Transportweg wie das Schiff Ever Green, das den Suezkanal blockierte, steigerten die Knappheit weiter.

Die Firma kann nicht helfen

Das merkt die Firma besonders. Bis zu 200 Anrufe kommen pro Tag von Schülerinnen und Schülern, die für ihren ersten Schultag einen Laptop brauchen. «Aber leider können wir auch nicht helfen», sagt Poletti.

Die Schülerinnen und Schüler müssen sich jetzt selbst helfen. «Bring your own device» (bring dein eigenes Gerät mit) ist etwa die Devise beim gewerblich-insdustriellen Bildungszentrum Zug (Gibz). Seit dem letzten Schuljahr setzt die Berufsschule voll auf Laptops im Unterricht. Bis es wieder neue Geräte gibt, müssen sie eine Zwischenlösung finden. Etwa sich einen Laptop teilen oder auf dem Tablet schauen.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 20. August 2021 18:02
aktualisiert: 21. August 2021 07:53