Swissporarena

Bussen und Geldstrafen für GC-Hooligans nach Spielabbruch

17. März 2021, 13:48 Uhr
«GC-Fans» erzwingen Spielabbruch im Mai 2019.
© KEYSTONE/Str
Die drei angeklagten Fussballhooligans, die beim Fussballspiel vom FC Luzern gegen den Grasshopper Club Zürich das Fussballfeld stürmten und massive Drohungen aussprachen, wurden zu Geldstrafen und Bussen verurteilt.

Die drei Männer müssen Bussen zwischen 2'200 - 2'500 Franken bezahlen. Hinzukommt eine bedingte Geldstrafe von insgesamt 10'000 Franken. Diese Strafe müssen die Angeklagten jedoch nur bezahlen, wenn sie sich innerhalb von zwei Jahren nochmal etwas zu schulden kommen lassen. Ausserdem müssen die drei die Untersuchungskosten von rund 1'000 Franken übernehmen. Zwei Männer haben das Urteil akzeptiert, der dritte hat Einsprache erhoben. Sein Fall wird nun vor dem Bezirksgericht Luzern verhandelt, wie die Staatsanwaltschaft schreibt.

Am 12. Mai 2019 hatte der FCL in der Swissporarena gegen das damals abstiegsgefährdete GC gespielt. Beim Spielstand von 4:0 für den FCL stürmten ca. 30 GC-Fans auf das Spielfeld. Drei Männer verlangten gegenüber der Stadion Security und der Polizei, mit den Verantwortlichen des Grasshopper Clubs Zürich am Spielfeldrand reden zu können.

Unter dem Druck der GC-Fans wurde das Spiel unterbrochen und der GC-Präsident hat sich zusammen mit mehreren Personen zu den Chaoten am Spielfeldrand begeben. Die Hooligans verlangten, dass die GC-Spieler den Fans ihre Triktos abgeben. Letztlich wurde das Spiel ganz abgebrochen.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 17. März 2021 13:57
aktualisiert: 17. März 2021 13:48