Coronavirus

Dargebotene Hand verzeichnet massiv mehr Anrufe

4. April 2020, 10:17 Uhr
Die Dargebotene Hand verzeichnet in Coronazeiten über 220 Anrufe pro Woche mehr als sonst.
© Reto Martin
Die Unsicherheit in der Bevölkerung aufgrund des Coronavirus ist gross. Das merkt auch die Dargebotene Hand Zentralschweiz. Bei der Organisation laufen die Drähte heiss.

Über 220 zusätzliche Telefonate verzeichnet die Dargebotene Hand Zentralschweiz pro Woche aufgrund des Coronavirus. Normalerweise sind es pro Monat rund 1200 Telefonate. Wie Geschäftsführer Klaus Rütschi gegenüber der Luzerner Zeitung sagt, riefen häufig Personen an, die bereits gut über das Virus informiert seien. Sie hätten Mühe abzuschalten.

Auch Existenzängste sind ein Thema. Viele Arbeitnehmer sorgten sich um Lohneinbussen oder ihre Arbeitsstelle. Eine Mitarbeiterin der Dargebotenen Hand erzählt zudem: «Psychische Erkrankungen wie Depressionen werden durch die aktuelle Situation verstärkt.»

Viele Leute seien dankbar. «Es beruhigt sie, mit jemandem zu reden, der nicht so mit Angst besetzt ist und darauf vertraut, dass alles gut kommt», so die Mitarbeiterin.

Den ganzen Artikel der Luzerner Zeitung gibt es hier.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 4. April 2020 07:35
aktualisiert: 4. April 2020 10:17