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Rothenburg

Fahrende können bis 2023 bleiben

30. November 2020, 11:38 Uhr
Ende dieses Jahr läuft der Vertrag für den Durchgangsplatz der Fahrenden in Rothenburg aus. Nun haben der Kanton Luzern und die Gemeinde Rothenburg entschieden, dass die Fahrenden bis Ende 2023 bleiben dürfen, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung.
Fahrende auf dem Areal in Rothenburg (Archivbild)
© PilatusToday

Ende März 2016 mussten die Fahrenden aus Kriens verschwinden. Bis dahin konnten sie das Areal in Kriens Nidfeld nutzen. Seither durften sie in Rothenburg Station eine Parzelle als Durchgangsplatz nutzen. Jene Parzelle, auf welcher ab 2028 die Luzerner Polizei ihr neues Sicherheitszentrum beziehen wird.

Eigentlich hätten die Fahrenden das Areal in Rothenburg nur bis zum Ende dieses Jahres nutzen dürfen. Weil bis zum Baustart des neuen Sicherheitszentrums aber noch Zeit bleibt, haben der Kanton Luzern und die Gemeinde Rothenburg nun entschieden, dass die Fahrenden länger bleiben dürfen.

Automat soll Zugang für Fahrende vereinfachen

Das Areal wird zudem auch gleich noch etwas aufgewertet für die Fahrenden. Ein neuer Parkscheinautomat soll den Gang zur Verwaltung ersparen. Bei diesem Automaten können sich die Fahrenden gleich anmelden. So müssen sie nicht mehr zur Verwaltung und bei der Verwaltung der Gemeinde Rothenburg reduziere sich der administrative Aufwand, heisst es in der Mitteilung.

Das 12'000 Quadratmeter grosse Areal nahe der IKEA in Rothenburg steht aktuell bis auf die Auto Emmen Süd AG brach. Daher sei eine Nutzung durch die Fahrenden sinnvoll und möglich. Damit die Fahrenden aber auch nach 2023 einen Platz haben, wird der Kanton nun weitere potenzielle Standorte für die Fahrenden evaluieren. Gemäss Mitteilung ist es das Ziel, dass eine dauerhafte Lösung gefunden werden kann.

(yap)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 30. November 2020 11:42
aktualisiert: 30. November 2020 11:38