Umfrage geplant

Gemeinden Weggis und Greppen ziehen Fusion in Betracht

03.04.2024, 16:39 Uhr
· Online seit 03.04.2024, 16:32 Uhr
Die Luzerner Gemeinden Weggis und Greppen haben sich für Fusionsabklärungen offen erklärt. In einer Bevölkerungsbefragung wollen sie bis Ende April die Meinung der Bevölkerung einholen.
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Die Befragung wird durch ein unabhängiges Befragungsinstitut durchgeführt, wie der Gemeinderat Weggis in einer Mitteilung schreibt. Sich abschliessend zu einer möglichen Fusion äussern können sich die Bewohnerinnen und Bewohner dereinst bei einer Abstimmung.

Weggis übernehme bereits verschiedene Fachbereiche im Auftrag der Gemeinde Greppen, lässt sich Roger Dähler, Gemeindepräsident von Weggis, in der Mitteilung zitieren. Beispielsweise Finanzen, Steuern, Soziales, Feuerwehr oder Entsorgung. Die Gemeinde Weggis sei in operativen Bereichen gut vertraut mit Greppen.

Keine finanziellen Nachteile

Dähler betont, dass sich eine Fusion für Weggis finanziell nicht nachteilig auswirke. Fusionsprojekte würden durch den Kanton unterstützt. Die Kantonsbeiträge würden zur Folge haben, dass die Steuerfüsse auf das Niveau der steuergünstigeren Gemeinde kämen. Es gebe also keine Steuererhöhung.

Keine Sitzgarantie im Gemeinderat 

In einem ersten Gespräch mit Greppen konnten erste Vorbedingungen für ein allfälliges Fusionsprojekt geklärt werden, wie es weiter heisst. Der Gemeindenamen würde weiter Weggis lauten und auch die Verwaltung würde an Ort und Stelle verbleiben. Im Gemeinderat gäbe es keine Sitzgarantie für eine Person aus dem Ortsteil Greppen, genauso wenig wie für die Ortsteile Hertenstein oder Rigi Kaltbad.

(sda)

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veröffentlicht: 3. April 2024 16:32
aktualisiert: 3. April 2024 16:39
Quelle: PilatusToday

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