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Hochwasser

Immer noch hoher Wasserpegel am Sempachersee zerstört Uferwege

23. September 2021, 06:20 Uhr
Zwei Monate ist es nun her, seit den Hochwasser in der Zentralschweiz. Bei den meisten Seen hat sich der Wasserpegel seither wieder normalisiert. Nicht so beim Sempachersee. Das Wasser ist immer noch einen halben Meter höher als normal.
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Quelle: Tele 1

Warum der Sempachersee noch immer zu viel Wasser führt ist schwierig zu sagen. Ein Problem sei allerdings, dass der Abfluss in Oberkirch zu wenig Wasser durchlässt. Durch das Hochwasser werden allerdings immer mehr Uferwege zerstört. Nun sucht die Stadt Sempach nach Lösungen, um den Pegel besser regulieren zu können, sagt der Sempacher Finanzvorsteher Marcel Hurschler. «Wir müssen zusammen mit dem Kanton und zusammen mit Pro Sempachersee eine Lösung finden, wie man das Ufergebiet besser schützen kann. Wir gehen davon aus, dass es ein Vorhaben ist, welches wir in den kommenden fünf Jahren umsetzen müssen.»

Eine Möglichkeit wäre es, den Abfluss bei der Sure zu erhöhen. Das ist allerdings für den Kanton Luzern keine Lösung, wie er in einem Statement schreibt: «Eine Erhöhung der Abflusskapazität mittels zusätzlichen Kanälen oder Entlastungsstollen als Ergänzung zur Sure ist nur mit erheblichen technischen und finanziellen Mitteln, die kaum in einem wirtschaftlichen Kosten/Nutzen-Verhältnis stehen dürften, möglich.»

Wie das Problem des hohen Wasserpegels am Sempachersee gelöst werden soll, ist daher noch nicht bekannt.

(red.)

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Quelle: Tele 1

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 23. September 2021 06:00
aktualisiert: 23. September 2021 06:20