Nach Superspreader-Events

Luzern führt ID-Pflicht bei Clubs ein

3. Juli 2020, 21:44 Uhr
In Luzerner Clubs muss man sich identifizieren. (Symbolbild)
© Keystone
Der Kanton Luzern hat über seine Vorbereitungen auf eine zweite Infektionswelle informiert: Schwerpunkte sind die Regelung in Nachtclubs, die Handhabung von allfälligen lokalen Lockdowns und die Hausaufgaben der Firmen.

Nach mehreren Fällen von sogenannten Superspreadern in Nachtclubs reagiert der Kanton Luzern. Obwohl es hier noch zu keinem solchen Fall gekommen ist, führt Luzern eine ID-Pflicht bei Clubs und Barbetrieben mit Tanzmöglichkeit ein.

Zudem werden die Betreiber verpflichtet, Stichproben bei den Handynummern zu machen, teilt die Luzerner Kantonsregierung mit. Bei mindestens 20 Prozent der Gäste muss die Nummer auf diese Weise verifiziert werden können. Sollten Gäste falsche Angaben machen, können die Clubs zudem Hausverbote aussprechen. Die Massnahmen gelten ab Samstag, 4. Juli, um 12 Uhr.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 3. Juli 2020 13:24
aktualisiert: 3. Juli 2020 21:44