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Corona-Hilfsgelder

Luzerner Regierung fordert mehr Unterstützung für Unternehmen

14. September 2021, 06:10 Uhr
Der Kanton Luzern braucht mehr Geld, um Unternehmen zu helfen, die wegen der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Die Kantonsregierung will einen Bundesbetrag von gut 13 Millionen Franken anzapfen und selber weitere 16,5 Millionen Franken bereitstellen.
Der Luzerner Finanzdirektor Reto Wyss beantragt weitere Mittel für Corona-Hilfen. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER

Für die Bundesgelder beantragt die Kantonsregierung dem Parlament einen Sonderkredit, da sie den Beitrag vorschiessen muss. Das Geld ist für Einzelfälle vorgesehen, denen bisher nicht alle ungedeckten Fixkosten vergütet werden konnten, heisst es in einer Mitteilung.

Kantone haben Spielraum bei Bundesgeldern

Dabei geht es laut der Luzerner Regierung etwa um Unternehmen, bei denen die Jahresrechnungen 2018/19 keine geeignete Vergleichsbasis darstellen, weil sie umgebaut oder neu gegründet wurden. Voraussetzung sei ein Umsatzrückgang von mehr als 40 Prozent und ein Mindestumsatz pro Jahr von 50'000 Franken.

Der Regierung des Kantons Luzern unterbreitet dem Parlament zudem einen Nachtragskredit von 16,5 Millionen Franken. Mit diesem Geld würden die Härtefallmassnahmen für nicht behördlich geschlossene Luzerner Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 5 Millionen Franken berappt. So könne der bis Ende 2021 errechnete Bedarf an Härtefallgeldern gedeckt werden.

Fast 200 Millionen Franken gesprochen

Per Ende August waren im Kanton Luzern rund 1'885 Härtefallgesuche eingegangen. Rund 194 Millionen Franken wurden gesprochen. Damit stehen insgesamt rund 376 Millionen Franken zur Unterstützung der Luzerner Unternehmen in der Corona-Pandemie zur Verfügung.

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. September 2021 06:08
aktualisiert: 14. September 2021 06:10