Neues Arbeitsmodell

Luzerner Unternehmen hat Viertagewoche ein Jahr getestet

18. Januar 2022, 05:42 Uhr
Vier Tage arbeiten und den Lohn für fünf bekommen – dieses Arbeitsmodell wird vor allem im Ausland immer beliebter. Doch auch in der Zentralschweiz gibt es erste Firmen, welche die Veränderung wagen.
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Quelle: Tele 1

Ein ganzes Jahr hat das Luzerner Unternehmen die Viertagewoche ausprobiert. Nach Ende der Testphase habe man diese mit dem ganzen Team besprochen, so Reto Locher, Geschäftsführer Mare Communication and Care AG. Man sei zum Schluss gekommen, dass man den Effekt nicht wirklich spüre. «Das hängt zum Teil aber damit zusammen, dass wir fast alle Teilzeit arbeiten und schon vor 15 Jahren angefangen haben, unsere Arbeitszeit zu reduzieren.»

Statt den normalerweise etwas mehr als 2'000 Arbeitsstunden pro Jahr müssen die Mitarbeitenden der Mare Communication and Care AG nur deren 1'800 leisten – also rund zehn Prozent weniger. Bei der Viertagewoche wären es 20 Prozent.

Worauf es beim Wechsel auf die Viertagewoche zu achten gilt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt, erklärt Bruno Staffelbach, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Luzern, oben im Video.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 18. Januar 2022 05:42
aktualisiert: 18. Januar 2022 05:42
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