Raketenbau

Luzerner Vater wehrt sich erfolgreich gegen Busse

23. Mai 2020, 09:36 Uhr
Raketenbau, und sei es nur spielerisch gemeint, kann schwere Konsequenzen haben. (Symbolbild)
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Weil sich sein Sohn im Rahmen einer Projektarbeit dem Raketenbau widmet wollte, kaufte er online 36 Raketenmotoren. Der Import dieser benötigte jedoch eine Bewilligung, die nicht eingeholt wurde. Eine Busse war die Folge.

Eine erste Lieferung Raketenmotoren kam erfolgreich beim Jungen an, die Zweite blieb am Zoll hängen, wie die "Schweiz am Wochenende" berichtet. Die Bewilligung fehlte. Der Vater sollte eine Busse von 600 Franken bezahlen. Dagegen wehrte er sich.

Er gelangte ans Bezirksgericht Luzern und bekam Recht. Begründet wird der Freispruch damit, dass der Beschuldigte «juristischer Laie» sei und nicht davon ausgehen konnte, dass es für den Import der wenig gefährlichen Raketenmotoren eine Bewilligung brauche.

Der Vater zeigte sich erleichtert über den Entscheid: «Die Staatsanwaltschaft hatte mir aufgrund der allenfalls hohen zu tragenden Gerichtkosten von diesem Schritt abgeraten.» Es sei eine lehrreiche Erfahrung gewesen.

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Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 23. Mai 2020 09:36
aktualisiert: 23. Mai 2020 09:36