Bildung

Parlamentskommission will weiterhin drei Sekundarschulmodelle

· Online seit 04.03.2021, 12:55 Uhr
Die Luzerner Gemeinden sollen weiterhin selber entscheiden, ob sie ein kooperatives, integriertes oder getrenntes Sekundarschulmodell anbieten wollen. Die vorberatende Kommission des Kantonsparlaments beantragt, auf die Streichung des getrennten Schulmodells zu verzichten.
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Die Kantonsregierung möchte nämlich künftig auf das getrennte Strukturmodell bei der Sekundarschule verzichten, da es nur noch in vier Gemeinden geführt werde. Die kantonsrätliche Kommission Erziehung, Bildung und Kultur (EBKK) lehnt diese Reduktion ab. Die Gemeinden sollen auch künftig selber entschieden, welches der drei Modellen für sie am besten passe, teilte die Kommission am Donnerstag mit.

Grundsätzlich stimmt die Kommission aber der Änderung des Volksschulbildungsgesetzes zu. Sie stützt den Systemwechsel zu einem neuen Berechnungsmodell für die Pro-Kopf-Beiträge des Kantons an die kommunalen Volksschulen. Sie beantragt jedoch, die aktive Mitwirkung der Volksschuldelegation bei der Festlegung der Standardkosten gesetzlich zu verankern und die Zeit bis zur Umsetzung 2024 für Detailklärungen zu nutzen.

veröffentlicht: 4. März 2021 12:55
aktualisiert: 4. März 2021 12:55
Quelle: sda

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