Luzern

Umweltpreis der Albert Koechlin Stiftung 2020 geht an Obstsaft-Produzenten und Permakultur-Berater

8. April 2020, 14:01 Uhr
Hochstammbäume sind wichtig für die Biodiversität.
© Keystone / Gian Ehrenzeller
Die Luzerner Albert Koechlin Stiftung (AKS) verleiht einem Produzenten von Hochstamm-Obstsäften und einer Permakultur-Beratung ihren Umweltpreis 2020. Damit erhalten sie ein Preisgeld von je 40'000 Franken.

Die Auszeichnung werde an zwei Engagements vergeben, die sich für die Erhaltung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen einsetzen und neue schaffen möchten, teilt die AKS am Mittwoch mit. Zudem achten sie darauf, wertvolle Lebensmittel zu produzieren.

Preis für Obstsaft-Produzent

Der eine Umweltpreis der Albert Koechlin Stiftung geht an Susanne und Roger Hodel aus Altishofen. Seit 2012 produzieren sie Obstsäfte. Da gerade Hochstammbäume für die Biodiversität im Kulturland von grosser Bedeutung sind, wollten sie mit einem Saft aus 100 verschiedenen Apfelsorten ein Zeichen setzen.

Permakultur bekannt machen

Der zweite Preis wird an die Permakultur-Beratung in Emmen von Beat Rölli verliehen. Seit 2010 bietet er Kurse zu Anbaumethode an, dessen Ziel es ist, nutzbare Ökosysteme zu schaffen, die sich selbst erhalten können. In seinen Beratungen kann er sein Wissen über die besonders  umweltschonende und nachhaltige Bewirtschaftungsform weitergeben und so die Anbaumethode bekannter machen.

Die Albert Koechlin Stiftung vergibt seit 2005 jährlich Umweltpreise. Die Preise werden voraussichtlich am 5. Juni überreicht.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 8. April 2020 14:01
aktualisiert: 8. April 2020 14:01