Luzerner Fasnacht

Urknall vielleicht, Fötzeliräge und Wey-Tagwache nein

25. September 2020, 17:48 Uhr
Wey-Tagwache am Güdismontag 2017.
Nach der Absage der beiden Umzüge folgt jetzt auch eine erste Gewissheit rund um die Tagwachen von Zunft zu Safran und Wey-Zunft. Beiden werden nicht im gewohnten Rahmen stattfinden, wie die Zünfte mitteilen.

«Wir haben uns entschieden, dass die Tagwache am Schmutzigen Donnerstag in der gewohnten Form nicht stattfinden kann», sagt der Präsident der Medienstelle von der Zunft zu Safran, Alexander Stadelmann. «Jetzt sind wir dran zu schauen, in welcher Form etwas in einem kleineren Rahmen stattfinden kann.»

Kein Fötzeliräge und kein Orangengewitter

Man sammle momentan Ideen und Vorschläge und schaue, ob man sie umsetzten könne. Details wollte Stadelmann nicht nennen. Bereits definitiv sei aber, dass es keine Tagwache mit tausenden Fasnächtlern auf dem Kapellplatz mit Fötzeliräge und Orangengewitter gibt, sagt Alexander Stadelmann auf Anfrage von PilatusToday und Tele1.

Keine Tagwache und kein Guuggenmusig-Corso

«Da die Umzüge bereits vom LFK abgesagt wurden, haben wir uns in der Zunftratssitzung entschieden, dass wir die Wey-Tagwache in diesem Rahmen nicht durchführen können und deswegen absagen müssen», so Till Rigert, Mediensprecher der Wey-Zunft Luzern.

Dies beinhaltet die Begrüssung des Wey-Zunftmeisters mit seinem Gefolge auf dem Kapellplatz, auf dem traditionellen Wey-Zunftmobil mit anschliessendem Guuggenmusig-Corso sowie dem Organgenauswerfen. 

Entschieden wurde auch, dass das Lozärner Fasnachts-Magazin, der „KnallFrosch“, im Februar wieder mit einer Auflage von 60‘000 Exemplaren in der Stadt Luzern und Agglomeration gratis vertrieben wird.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 25. September 2020 16:00
aktualisiert: 25. September 2020 17:48