Stadtparlament Luzern

Velofahrer können den Bundesplatz bald umfahren

Urs Schlatter, 28. Oktober 2021, 10:26 Uhr
Die Velofahrerinnen und Velofahrer in der Stadt Luzern dürfen sich freuen. In ein paar Jahren können sie den verkehrsreichen Bundesplatz auf einem neuen Veloweg bequem umfahren. Das Stadtparlament hat den Projektierungskredit dafür gutgeheissen.
Der Bundesplatz in der Stadt Luzern.
© Tommy Durrer

Es braucht viel Aufmerksamkeit, wenn man mit dem Velo den Bundesplatz in Luzern überqueren will. Der Kreisel wird nicht nur von tausenden von Fahrzeugen täglich durchfahren, auch vbl-Buslinien führen hier vorbei. Vor allem für ungeübte Velofahrende ist der Platz eine Herausforderung.

Die Zweiradfahrerinnen und –Fahrer sollen deshalb ein eigenes Trassee erhalten, um den Bundesplatz bequem umfahren zu können. Geplant ist ein Velo- und Gehweg entlang der SBB-Geleise. Dieser führt von der Neustadtstrasse unter der Langensandbrücke hindurch bis zur Zentralstrasse. Das Stadtparlament begrüsst diese Lösung und hat einen Projektierungskredit von 1,15 Millionen Franken einstimmig gutgeheissen.

Der geplante neue Veloweg entlang der SBB-Geleise: Stadtparlament bewilligte den Projektierungskredit.
© www.stadtluzern.ch

In den Voten der Parlamentarierinnen und Parlamentarier wurde betont, dass der geplante Velo- und Gehweg die ideale Weiterführung der bereits realisierten Langsamverkehrs-Verbindung auf dem früheren Trassee der Zentralbahn sei. Das sogenannte „Freigleis“ werde so zu einer noch attraktiveren Veloverbindung von Kriens und Horw bis ins Stadtzentrum.

Bemängelt wurde in der Parlamentsdebatte, dass der Veloweg teilweise mit nur vier Metern Breite zu schmal ist. Auch die Linienführung entlang der SBB-Geleise und unter der Brücke hindurch, abseits der belebten Verkehrsachsen, sei in der Nacht nicht ideal, nicht alle Velofahrerinnen und –Fahrer würden sich dann dort wohlfühlen.

Als nächstes startet nun die Projektierung des neuen Rad- und Gehweges. Danach muss das Stadtparlament den Baukredit bewilligen, dies dürfte wohl 2024 der Fall sein. Zuvor sind auch noch Verhandlungen mit den Grundstückeigentümern nötig.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 28. Oktober 2021 10:26
aktualisiert: 28. Oktober 2021 10:26
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