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Mobilität

Wegen Corona ist der Verkehr rund um Luzern eingebrochen

17. August 2021, 09:09 Uhr
«Bleiben sie zu Hause»: Das war im vergangenen Corona-Jahr die Devise des Bundes. Zum grossen Teil hat sich die Bevölkerung daran gehalten. Das zeigt beispielsweise das Verkehrsmonitoring der Stadt Luzern. Die Mobilität ist 2020 quasi eingebrochen.
Mobilität in Luzern wegen Corona-Pandemie eingebrochen
© KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Jedes Jahr veröffentlichen der Kanton, der Verkehrsbund und die Stadt Luzern gemeinsam das «Monitoring Gesamtverkehr Luzern». Es zeigt unter anderem, wo wie viele Personen mit welchem Verkehrsmittel unterwegs sind. Das Monitoring 2020 bestätigt, dass aufgrund der Corona-Pandemie in der Agglomeration Luzern deutlich weniger Menschen unterwegs gewesen sind.

26 Prozent weniger Personen querten die Stadtgrenze

Der Rückgang wurde an allen Zählstationen verzeichnet. Am grössten war der Einbruch bei der Stadtgrenze. Während 2019 durchschnittlich täglich 376'500 Menschen die Stadtgrenze im Auto oder mit dem öffentlichen Verkehr überquerten, waren dies 2020 noch 280'000 Personen – 26 Prozent weniger. Der Rückgang machte sich vor allem beim öffentlichen Verkehr bemerkbar, bei dem ein Drittel weniger Passagiere verzeichnet wurden. 

Velofahren weiterhin im Trend

Einzig der Veloverkehr hat wie bereits in den Jahren zuvor zugenommen. Und zwar um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr im Zentrum und um 2 Prozent an der Innenstadtgrenze. Wie sich die Pandemie langfristig auf das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung auswirkt, werden erst die Zahlen der kommenden Jahre zeigen.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 17. August 2021 09:10
aktualisiert: 17. August 2021 09:09