Helfer gesucht

Zentralschweizer Gastronomen-Crews retten vier Tonnen Chnobli

11. Juli 2020, 12:56 Uhr
Weil sich 20 Tonnen Chnobli eines Thurgauer Landwirtes nach starken Niederschlägen violett verfärbt hatten, kann er diese nicht mehr verkaufen. Damit das geschmacklich noch einwandfreie Gemüse aber nicht restlos entsorgt werden muss, hat der Gastronom Gregor Vörös vier Tonnen gerettet und will sie nun weiterverarbeiten.
Diese Chnobli warten beim Tropenhaus Wolhusen auf fleissige Hände, die sie weiterverarbeiten.
© zVg
Anzeige

Zwei Küchencrews werden am Montagnachmittag während vier Stunden im Einsatz stehen, um die vier Tonnen Knoblauch zu sortieren und weiter zu verarbeiten. Möglich gemacht wird dies durch den Gastronomen Gregor Vörös, der beim Kräuterhotel auf der Rigi sowie beim «The Nucleus» im Wolhuser Tropenhaus die Fäden spannt.

Die engagierten Küchenteams waren schockiert darüber, dass 20 Tonnen Chnobli im Abfall landen sollen. Insbesondere weil die Schweiz auch massenhaft Knoblauch aus dem Ausland importiert.

Deshalb haben sie beschlossen, so viel Knoblauch wie möglich zu retten. Gesagt, getan: Rund vier Tonnen Chnobli verbringen das Wochenende nun im Wolhuser Tropenhaus. Da die Knollen nichts an ihrer Qualität eingebüsst hatten, möchten die engagierten Gastronomen unter der Leitung von Gregor Vörös die Pflanzen fermentieren und sie als solche weiterverkaufen.

Freiwillige Helfer gesucht

Für das Knoblauch Happening werden noch Freiwillige gesucht, die der Küchen-Crew am Montagnachmittag unter die Arme greifen. Sie können sich direkt bei Gregor Vörös (gregor.voeroes@kraeuterhotel.ch / +41 79 934 83 89) melden. Sollte aus der Aktion ein Gewinn entstehen, erhält der Knoblauch Bauer die Hälfte des Reingewinns als Entschädigung.

(imü)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 11. Juli 2020 12:23
aktualisiert: 11. Juli 2020 12:56