Zeugen gesucht

Luzerner Polizei stoppt 19-jährige Raserin nach Verfolgungsjagd in Schwyz

27. April 2021, 12:33 Uhr
Die mutmassliche Raserin gefährdete mehrfach andere Verkehrsteilehmer. (Symbolbild)
© Getty Images
Zuerst hantierte sie mit einem Handy, dann flüchtete sie vor einer Verkehrskontrolle, fuhr viel zu schnell und dann war auch noch der Drogentest positiv: Erst nach einer Verfolgungsjagd bis in den Kanton Schwyz konnte die Luzerner Polizei eine 19-jährige Autofahrerin stoppen – und festnehmen.

Am Sonntagabend um 19.30 Uhr beobachtete eine Patrouille der Luzerner Polizei in Ebikon eine junge Frau dabei, wie sie während dem Autofahren ihr Handy bediente. Die Polizei forderte sie deshalb auf, anzuhalten. Das tat die 19-jährige Schweizerin aber nicht. Sie gab Gas und flüchtete. Zuerst fuhr sie über die A14 Richtung Zug und danach über die A4 Richtung Schwyz. Auf der Autobahn war die Frau im Baustellenbereich – wo notabene 80 km/h erlaubt wären – mit 160 km/h unterwegs. «Auf der Flucht kam es mehrfach – auch innerorts – zu massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen», wie die Staatsanwaltschaft Luzern in einer Mitteilung schreibt.

Doch damit nicht genug: Zwischen Goldau und Steinen überfuhr die 19-Jährige mehrmals die Sicherheitslinien und gefährdete damit andere Verkehrsteilnehmer*innen. Erst in Steinen konnte die Polizei die mutmassliche Raserin stoppen, nachdem diese in eine Sackgasse gefahren war. Laut der Staatsanwaltschaft war zu allem auch noch der Drogenschnelltest positiv. Die Frau wurde vor Ort festgenommen, ihr Auto sichergestellt.

Nun sucht die Luzerner Polizei Zeugen für folgende Vorfälle:

  • Auf der A14 kam es beinahe zu einer Kollision mit einem vorausfahrenden grauen VW-Golf und einem Motorrad, weil die Autofahrerin den Abstand nicht einhielt. 
  • Auf der Bergstrasse in Goldau (Fahrtrichtung Steinen) überfuhr die 19-Jährige die Sicherheitslinie und es kam beinahe zu einer Kollision mit einem korrekt entgegenkommenden Opel Insigna OPC mit Zürcher Kontrollschild. 
  • In Steinen musste eine Fussgängerin zur Seite in Sicherheit springen, weil die Frau ungebremst in die Herrengasse fuhr. 

Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. April 2021 12:31
aktualisiert: 27. April 2021 12:33