Ennetbürgen

Lastwagen verliert ätzende Flüssigkeit – Chauffeur ruft Polizei

25. Juni 2022, 14:02 Uhr
Am Donnerstag, 23. Juni 2022, bemerkte ein Lastwagenchauffeur, dass eine weisse Flüssigkeit aus seinem Anhänger auslief. Nachdem er in Ennetbürgen anhielt, alarmierte er die Polizei. Es stellte sich heraus, dass es sich um Polyacrylamid handelte, eine potenziell gefährliche Substanz.
Ein grosses Aufgebot der Feuerwehr stand im Einsatz.
© Kantonspolizei Nidwalden

Der 34-jährige Fahrer des Lastwagens war mit seinem in Littauen eingelösten Fahrzeug von Frankreich nach Italien unterwegs, so die Kantonspolizei Nidwalden. Um ca. 12.50 Uhr bemerkte er, wie die Flüssigkeit auslief. Zu dem Zeitpunkt befand er sich noch auf der Autobahn A2. Diese verliess er daraufhin und stoppte später in Ennetbürgen, Oberboden. Dort trat beim Öffnen der Heckklappe weitere Flüssigkeit aus. Daraufhin verständigte er die Polizei.

Die Feuerwehren Buochs-Ennetbürgen, Stans sowie die Betriebsfeuerwehr des VBS standen im Einsatz.

© Kantonspolizei Nidwalden

Die kurz darauf eingetroffene Patrouille konnte laut Medienmitteilung der Polizei eine grosse Menge der dann noch unbekannten Flüssigkeit feststellen. Deshalb wurde die Feuerwehr aufgeboten.

Das beschädigte Gefäss.

© Kantonspolizei Nidwalden

In der Mitte der Ladung des Lastwagens fand man daraufhin einen beschädigten Kunststofftank. Gefüllt war dieser mit Polyacrylamid, eine lackähnliche, ätzende Flüssigkeit. Diese kann bei direktem Kontakt gesundheitsschädlich sein. Deshalb führte die Feuerwehr den Abtransport unter Anweisung von Spezialisten und mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen durch.

Was genau passierte, wird durch die Kantonspolizei Nidwalden abgeklärt. Der Chauffeur musste ein Bussendepot hinterlegen. Für die Bevölkerung sowie die Umwelt bestand laut der Polizei keine Gefahr.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 25. Juni 2022 14:02
aktualisiert: 25. Juni 2022 14:02
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