Finanzhilfe

Kanton Schwyz: Neues Corona-Härtefallprogramm

24. Februar 2022, 08:29 Uhr
An der Sitzung von Anfang Februar hat der Bundesrat die neue Härtefallverordnung verabschiedet. Basierend darauf hat der Schwyzer Regierungsrat die Fortsetzung der Härtefallmassnahmen festgelegt, die am 30. Juni 2021 endeten. Ab nächster Woche können betroffene Unternehmen ihre Anträge für Unterstützungsbeiträge einreichen.
Das neue Härtefallprogramm deckt den Zeitraum ab Juni 2021 ab. (Symbolbild)
© KEYSTONE/ALESSANDRO CRINARI

Das frühere Schwyzer Härtefallprogramm deckte den Zeitraum von bis Juni 2021 ab. Gestützt auf die angepassten rechtlichen Grundlagen des Bundes hat der Regierungsrat die Rahmenbedingungen des zweiten Schwyzer Härtefallprogramms beschlossen. Dieses deckt das zweite Semester 2021 sowie die ersten beiden Quartale 2022 ab.

Ungedeckte Kosten

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die aufgrund behördlicher Massnahmen zur Pandemiebekämpfung ungedeckte Kosten aufweisen. Somit hat ein Unternehmen zu bestätigen, dass ihm in der dieser Periode im Zusammenhang mit behördlich angeordneten Massnahmen ungedeckte Kosten entstanden sind.

Finanzieller Rahmen

Für das zweite Schwyzer Härtefallprogramm steht der kantonale Restbetrag aus dem ersten Härtefallprogramm im Umfang von 10,6 Mio. Franken zur Verfügung. Damit können Bundesbeiträge in der Höhe von rund 25 Mio. Franken für Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als 5 Mio. Franken ausgelöst werden.

Bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 5 Millionen Franken trägt der Bund die Kosten zu 100 Prozent. Zusätzlich könnten weitere 3 Millionen Franken aus der sogenannten Bundesratsreserve eingesetzt werden.

Ab 2. März können von der Pandemie besonders betroffene Unternehmen ihre Anträge für Unterstützungsbeiträge einreichen.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 24. Februar 2022 08:29
aktualisiert: 24. Februar 2022 08:29
Anzeige