Angespannte Stimmung

Josef Dittli hat die Wahlen in den USA vor Ort erlebt

5. November 2020, 08:50 Uhr
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Quelle: Tele 1

Der Urner Ständerat Josef Dittli hat den Wahlkrimi hautnah miterlebt. Der FDP-Politiker hat als Wahlbeobachter der OSZE die US-Wahlen überwacht und war dabei nur 300 Meter vom Weissen Haus entfernt.

«Es war ein spannendes Erlebnis, zu sehen, wie in den USA 50 unterschiedliche Wahlsysteme zusammengebracht werden», erzählt Dittli im Interview mit Tele 1. Trotz des chaotischen Ausgangs der knappen Wahl haben wenigstens die OSZE-Wahlbeobachter eine gute Nachricht: «Wir durften feststellen, dass die Wahlen grundsätzlich gut verlaufen sind.»

Nur der Abstand zwischen den Wählern hätte zu wünschen übrig gelassen. «Für schweizerische Verhältnisse war das etwas speziell», gab Dittli zu. Aber scheinbar werde das in D.C. und Maryland so toleriert.

Angespannte Stimmung auf den Strassen

Ein spezielles Erlebnis war für Dittli auch die Reaktion aus der Bevölkerung in diesen Tagen. «Fensterläden und Schaufenster sind vernagelt und das Weisse Haus hermetisch abgeriegelt», so Dittli. Über Nacht seien ausserdem grosse Menschenansammlungen entstanden, wobei es auch zu Ausschreitungen kam.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 4. November 2020 18:59
aktualisiert: 5. November 2020 08:50