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Dank Spucktests

Kanton Uri lockert Quarantäne-Regeln für Schüler

24. September 2021, 10:59 Uhr
Der Kanton Uri zeigt sich zufrieden mit den repetitiven Tests an Schulen. An der Volksschule beteiligt sich mittlerweile mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler an den freiwilligen Corona-Tests. Dadurch können die Quarantäne-Regeln gelockert werden.
Die Spucktests an den Urner Schulen haben sich aus Sicht des Kantons bewährt.
© KEYSTONE/DPA/Matthias Balk

Seit Beginn des neuen Schuljahrs waren einige Schulen im Kanton Uri teils stark von Corona-Ausbrüchen betroffen. Daher hat die Kantonsregierung beschlossen, dass die Schulen repetitive Spuck-Tests anbieten müssen. Diese Tests stossen auf grossen Anklang.

Wie aktuelle Zahlen zeigen, beteiligt sich inzwischen mehr als die Hälfte der Schüler der Volksschule an den repetitiven Tests. «Eine hohe Teilnahmequote ist sehr wertvoll, weil sich Infektionsketten frühzeitig unterbrechen lassen und das Infektionsgeschehen besser verfolgt werden kann», sagt der Urner Gesundheitsdirektor Christian Arnold.

Weniger strenge Quarantäne-Regeln

Die freiwilligen Tests hätten in mehreren Fällen verhindert, dass vom Präsenz- in den Fernunterricht gewechselt werden musste, heisst es in einer Mitteilung. Aufgrund des grossen Erfolgs wurden zudem die Regeln angepasst. Das heisst, dass eine Schulklasse nicht mehr in Quarantäne muss, wenn nur ein Kind positiv und alle anderen negativ getestet werden.

Aber auch individuell bringe die Teilnahme an den Tests mehrere Vorteile, betont der Kanton Uri. So muss ein Schüler mit einem negativen Testergebnis neu in der Regel nicht mehr in Quarantäne, selbst wenn mehrere seiner Mitschüler positiv getestet wurden. Weiter dürfen Kinder mit leichten Erkältungssymptomen nach einem negativen Test wieder bedenkenlos in die Schule gehen.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 24. September 2021 11:04
aktualisiert: 24. September 2021 10:59