Lehrstellen

Schulabgänger finden in der Zentralschweiz problemlos eine Lehre

17. Juli 2020, 10:57 Uhr
Trotz der Coronapandemie fanden in Uri und Unterwalden fast alle Schulabgänger eine Lehre. (Archivbild)
© Keystone
Die Zahlen von Unterwalden und Uri lassen aufatmen: In Nid- und Obwalden beginnen fast 740 Jugendliche eine Lehre oder besuchen eine weiterführende Schule. Dies entspricht 99 Prozent. In Uri liegen die Zahlen bei 91 Prozent.

Knapp zwei Drittel aller Schulabgängerinnen und Schulabgänger in Ob- und Nidwalden starten eine berufliche Grundbildung. Dies melden die zuständigen Stellen der Kantone. Die Vielfalt bei der Berufswahl sei bei den weiblichen Jugendlichen deutlich weniger ausgeprägt. Die jungen Frauen wählten aus 29 respektive 38 verschiedenen Berufen aus, bei den männlichen Jugendlichen waren es 51 respektive 45 Berufe.

Beliebteste Lehre bleibt das KV

Am beliebtesten seien nach wie vor die kaufmännischen Berufe sowie die Gesundheits-, Detailhandels- und Elektroinstallationsberufe. Zu den selten gewählten Berufslehren zählten unter anderem Anlagen- und Apparatebauer, Fachmann/-frau Bewegungs- und Gesundheitsförderung oder Fassadenbauer.

Auch in Uri bleibt die Hitliste der beliebtesten Lehrberufe im 2020 unverändert. Weiterhin steht die Lehre als Kaufmann/-frau EFZ an erster Stelle. Darauf folgen die Berufe Fachmann/-frau Gesundheit EFZ und Detailhandelsfachmann/-frau EFZ.

Die Zahlen zeigen, dass sich auch im Kanton Uri die Coronapandemie noch nicht negativ auf die Lehrstellen ausgewirkt hat. 333 Jugendliche treten im August eine Lehre an oder werden eine weiterführende Schule starten.

(red.)

Quelle: PilatusToday / sda
veröffentlicht: 16. Juli 2020 11:51
aktualisiert: 17. Juli 2020 10:57