Statistik

Weniger Hochzeiten in Obwalden, mehr Ehen in Schwyz

6. Juli 2022, 11:39 Uhr
Neue Zahlen aus den Schweizer Kantonen zeigen, dass die Zahl der Eheschliessungen in den letzten Jahren in der Schweiz leicht gesunken ist. Das hat häufig mit der Corona-Pandemie zu tun. Es gibt aber Zentralschweizer Kantone, die eine Zunahme bei den Hochzeiten verzeichnen.
Die Zahl der Hochzeiten hat in den vergangenen Jahren leicht abgenommen. (Symbolbild)
© Getty Images

Viele Hochzeitseinladungen der vergangenen zwei Jahre verstauben irgendwo an einer Pinnwand. Denn wegen der Corona-Pandemie mussten einige Heiratswillige ihren grossen Tag absagen – oder verschieben. Jetzt finden gefühlt wieder jedes Wochenende grosse Hochzeitsfeste statt.

Mehr Ehen in Schwyz und Glarus

Dass in den vergangenen zwei Jahren eine Heiratsflaute herrschte, zeigen auch Zahlen des Bundesamtes für Statistik, die der Versicherungsvergleichsdienst «Hellosafe» zusammengetragen hat. So gab es zwischen 2019 und 2021 rund sieben Prozent weniger Hochzeiten.

In Obwalden hat die Zahl der Hochzeiten im Schnitt um rund 25 Prozent abgenommen – das ist schweizweit der höchste Rückgang. Die stärkste Zunahme an Hochzeiten gab es in Appenzell Innerrhoden, aber auch Schwyz und Glarus verzeichneten mehr Eheschliessungen.

Häufigkeit der Hochzeiten in der Schweiz

© HelloSafe

Weniger, aber längere Ehen

Die Ehen, die geschlossen werden, dauern in der Schweiz im Schnitt aber immer länger und liegen im 2021 bei 15,7 Jahren pro Ehe. Das sind rund vier Monate länger als noch im Jahr zuvor.

(red.)

Quelle: pd
veröffentlicht: 6. Juli 2022 11:52
aktualisiert: 6. Juli 2022 11:52
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