Silvester-Bilanz

Zentralschweiz verabschiedet 2020 mehrheitlich ruhig – nur Obwalden gefordert

2. Januar 2021, 14:14 Uhr
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Quelle: Leservideo / Kurt Schmid

Es war ein mehrheitlich ruhiger Jahreswechsel in der Zentralschweiz. Auf den Einsatzleitzentralen der Polizeien gingen nur wenige Meldungen ein.

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Quelle: PilatusToday

Die Luzerner Polizei verzeichnet einen mehrheitlich ruhigen Jahreswechsel. Auf dem ganzen Kantonsgebiet kam es nur vereinzelt zu Ruhestörungen

In der Silvesternacht hat die Luzerner Polizei in der Stadt erhöhte Präsenz markiert – im Vergleich zu den Vorjahren haben sich nur wenige Personen in der Innenstadt aufgehalten. Um Mitternacht festeten auf der Seebrücke rund 150 Personen, die aber coronakonform – mit Abstand und Masken – ins neue Jahr rutschten, wie die Luzerner Polizei in einer Mitteilung schreibt.

Um circa 1.30 Uhr kam es an der Rothenburgstrasse in Emmenbrücke zu einer Kollision von zwei Autos auf der Höhe der Autobahneinfahrt Emmen-Nord. Über den Verletzungsgrad könne man keine Auskunft geben, sie sei zur Kontrolle ins Spital überführt worden, «weil die Frau schwanger war», bestätigt Mediensprecher Christian Bertschi gegenüber PilatusToday und Tele 1.

Unfall in Emmenbrücke.

© Luzerner Polizei

Während der Nacht gingen diverse Meldungen von Ruhestörungen ein. Vereinzelt wurden im Kanton Luzern «bis in die Morgenstunden hinein Knallkörper gezündet.»

Brand in Krumbach und Rickenbach

Am Vormittag des Neujahrstages geriet in Rickenbach ein Einfamilienhaus mit angebautem Schopf in Brand. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz standen die Feuerwehren Michelsamt und Region Sursee. Die Brandursache sei noch unklar, so die Luzerner Polizei.

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Quelle: Leservideo / Kurt Schmid

In Krumbach, Gemeinde Geuensee, ist am Mittwoch ein Auto ausgebrannt. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache werde durch Brandermittler der Luzerner Polizei noch abgeklärt, schreibt die Polizei in einer Medienmitteilung.

Ausgebranntes Auto in Krumbach.
© Luzerner Polizei

Mehrere Einsätze in Obwalden

Der Kantonspolizei Obwalden zieht grundsätzlich eine positive Silvester-Bilanz, doch sie war wegen einer Vermisstmeldung stark gefordert.

Um 19.10 Uhr wurde der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Obwalden ein 57-jähriger Mann aus Sachseln als vermisst gemeldet, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei. Mithilfe eines Personenspürhundes der Luzerner Polizei sowie mit Angehörigen der Alpinen Rettung Schweiz, Rettungsstation Sarneraatal, wurde der Mann um 23.00 Uhr wohlauf in einer Wohnung in Sarnen gefunden.

In Engelberg wurde ein 37-Jähriger aufgrund unsicherer Fahrweise angehalten und kontrolliert. Sein Alkoholtest habe 0.77 mg/l ergeben. Er musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben.

Weiter sei die Kantonspolizei Obwalden wegen einer Nachtruhestörung ausgerückt, wegen Trunkenheit eines Jugendlichen sowie zu mehreren Hilfeleistungen.

Drei Unfälle und vereinzelte Ruhestörungen in Zug

Mehrheitlich ruhig verlief die Silvesternacht auch im Kanton Zug.

Der letzte Tag des Jahres verlief ohne ausserordentliche Einsätze, schreibt die Zuger Polizei. Vereinzelte Ruhestörungen wegen Feuerwerk und lärmenden Jugendlichen sowie eine Sachbeschädigung prägten die Nacht.

Vom 28. Dezember bis 31. Dezember 2020 ereigneten sich drei Verkehrsunfälle. In Cham kam es am Dienstag kurz nach 16 Uhr zu einer Kollision, wobei es das korrektfahrende Auto überschlagen hat. Der 51-Jährige wurde nur leicht verletzt. Am gleichen Tag wurde in Cham ein Fussgänger von einem 47-jährigen E-Biker angefahren. Dieser stürzte und verletzte sich ebenso leicht. Der dritte Unfall ereignete sich auch am Dienstag, diesmal in Steinhausen um 18.30 Uhr. Es blieb bei Sachschaden.

Unfall in Cham, Untermühlestrasse.

© Zuger Polizei

Ruhige Nacht auch in Schwyz

Die Kantonspolizei Schwyz blicke mehrheitlich auf eine ruhige Silvesternacht zurück, heisst es in einer Medienmitteilung. Vandalen haben in Brunnen eine Parkuhr beschädigt und eine Schulhaus-Scheibe eingeworfen.

Um 2.30 Uhr musste die Feuerwehr Schübelback an den Sonnenpark in Buttikon ausrücken, da ein abgebranntes Feuerwerk nicht richtig entsorgt wurde. Der Inhalt eines Containers ist deshalb in Brand geraten. In Seewen und Brunnen haben die Patrouillen der Kantonspolizei Schwyz brennende Abfalleimer gelöscht.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 1. Januar 2021 10:53
aktualisiert: 2. Januar 2021 14:14