Vorsicht

Zentralschweizer Polizeikorps warnen vor Erpresser-Mails

20. April 2021, 12:00 Uhr
Die Betrüger fordern Geld und drohen damit, Sex-Bilder des möglichen Opfers zu veröffentlichen. (Symbolbild)
© Getty Images
Bei den Zentralschweizer Polizeikorps gingen in den letzten Tagen und Wochen erneut Meldungen über Erpresser-Mails ein. Die Betrüger fordern viel Geld, ansonsten würden sie Sex-Bilder des Empfängers veröffentlichen.

In den E-Mails wurden Empfänger aufgefordert, 1'000 US-Dollar in eine Bitcoin-Brieftasche zu bezahlen. Wenn man dies nicht tue, würden Bilder oder Videos mit sexuellen Inhalten des möglichen Opfers veröffentlicht und an sämtliche Kontakte versendet. Wie das Zentralschweizer Polizeikonkordat mitteilt, handle es sich dabei um Spam-E-Mails, die offenbar ungezielt und in grosser Anzahl versendet würden. Die E-Mail seien grösstenteils in schlechtem Deutsch verfasst und beinhalteten einen Anhang. Die Polizei empfiehlt, auf keinen Fall darauf zu reagieren und die Nachricht umgehend und ungelesen zu löschen.

Wer Geld bezahlt hat, soll Anzeige erstatten

Die Polizei teilt mit, dass man mit dem Erhalt eines solchen Mails nicht gehackt worden sei. Wer aber bereits Geld an die Betrüger bezahlt hat, soll bei der Polizei Anzeige erstatten. Und falls man einen Anhang geöffnet hat, empfehle es sich, den PC durch Fachspezialisten auf Malware überprüfen zu lassen und die Zugangsdaten zu den Online-Banking-Konten zu ändern.

Beispiele solcher Erpresser-Mails und weitere Informationen gibt es auf der Webseite Cybercrimepolice.ch.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 20. April 2021 11:59
aktualisiert: 20. April 2021 12:00