Zug

Psychiatrieverbund Triaplus schreibt 2019 Gewinn

27. Mai 2020, 18:25 Uhr
In der Klinik Zugersee von Triaplus werden Psychiatriepatienten stationär behandelt.
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Die Betriebsgesellschaft Triaplus, die die psychiatrische Versorgung in Zug, Schwyz und Uri sicherstellt, hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 1,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Die sei auf eine hohe Belegung der Klinik Zugerberg im letzten Quartal und eine gute Auslastung aller Ambulatorien zurückzuführen.

Triaplus hatte 2018 die Tätigkeit aufgenommen, nachdem sich die drei Zentralschweizer Kantone auf ein neues Psychiatriekonkordat geeinigt hatten. Im ersten Geschäftsjahr musste die Betriebsgesellschaft noch einen Verlust von 1,2 Millionen Franken hinnehmen. Im zweiten Geschäftsjahr habe man nun von den Vorarbeiten profitieren können, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Finanziell habe Triaplus 2019 deutlich positiver abgeschlossen als budgetiert. Insgesamt wurden im ambulanten Bereich über 7500 und im stationären Bereich gut 1300 Patientinnen und Patienten behandelt.

Im vergangenen Jahr habe Triaplus zudem eine Strategie erarbeitet. Schwerpunkte seien die Ausrichtung auf die integrierte Versorgung und die Schaffung von zentral verankerten Spezialangeboten bei gleichzeitiger Gewährleistung der Grundversorgung. Bereits konnten in Lachen, Altdorf (ADHS-Diagnose) und Goldau (Autismus-Abklärung) erste Spezialisierungsangebote aufgegleist werden.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. Mai 2020 18:25
aktualisiert: 27. Mai 2020 18:25