Zentralschweiz
Zug

Vermeintlich kalte Asche war Auslöser des Gartenhaus-Brandes

Rotkreuz

Vermeintlich kalte Asche war Auslöser des Gartenhaus-Brandes

· Online seit 13.08.2020, 22:13 Uhr
Ein Gartenhaus in Rotkreuz ist Ende März in Flammen aufgegangen. Ein Grossaufgebot der Feuerwehr konnte die Zerstörung der Schrebergarten-Siedlung verhindern. Jetzt ist klar wie es zum Brand kam, wie Zentralplus berichtet. Das Opfer sei gleichzeitig auch der Täter.
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Ein 61-jähriger Mann hat Ende März bei seinem Gartenhaus ein Feuer gemacht. Nachdem er geprüft habe, ob die Asche kalt war, habe er sie in aufeinander gestapelte Plastik-Farbkesseln gekippt. Dabei bemerkte er nicht, dass in der Asche doch noch Glut versteckt war. Diese entzündete sich später und die Kübel fingen Feuer. 

Als der Brand am nächsten Morgen gegen 5 Uhr entdeckt wurde, stand das ganze Gartenhäuschen bereits lichterloh in Flammen. 

Happige Geldstrafe auf Bewährung

Die Zuger Staatsanwaltschaft hat den 61-Jährigen nun wegen fahrlässigem Handeln zu einer Geldstrafe von 6'000 Franken auf Bewährung verurteilt. 

Der Mann muss die Strafe daher nur im Wiederholungsfall bezahlen. Sofort berappen muss er allerdings eine Busse von 1'200 Franken. Der Strafbefehl ist rechtskräftig.

veröffentlicht: 13. August 2020 22:13
aktualisiert: 13. August 2020 22:13
Quelle: PilatusToday

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