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Naherholung

Zuger Bevölkerung kann sich zur Zukunft des Brügglis äussern

19. Juli 2021, 11:57 Uhr
Der Campingplatz Brüggli am Zuger Stadtrand gehört in seiner heutigen Form bald der Vergangenheit an. Nun kann sich die Bevölkerung während eines Monats dazu äussern, wie dieses Naherholungsgebiet künftig gestaltet werden soll.
Das Brüggli ist ein beliebtes Naherholungsgebiet in der Stadt Zug.
© KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Ab 2022 fallen die rund 40 fixen Stellplätze auf dem Campingplatz beim Brüggli am Zugersee definitiv weg. Im Oktober 2019 war die Petition «Ja zum Campingplatz Zugersee» im Zuger Kantonsparlament chancenlos geblieben.

Die Petitionäre wollten, dass der Richtplan Lorzenebene so zu gestalten sei, dass der Campingplatz beim Brüggli in der heutigen Form erhalten bleibe. Sie wollten, dass die fixen Stellplätze nicht gestrichen würden, wie dies der kantonale Richtplan vorsieht.

Zusätzlicher Erholungsraum erschliessen

Der Plan ist es, die dadurch frei werdenden Flächen in den nächsten Jahren als zusätzlicher Erholungsraum zu erschliessen und die Fuss- und Velowegverbindungen aufzuwerten.

Nun wollen die Kooperation Zug als grösste Landbesitzerin im Gebiet Brüggli und die Stadt Zug, welche die Erweiterung gemeinsam planen, von der Zuger Bevölkerung wissen, was sie am Brüggli schätzen und was sie in Zukunft auf keinen Fall missen möchten, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag.

Die Teilnahme ist einerseits auf www.mitwirken-zug.ch möglich. Andererseits liegen im Stadthaus, im Korporationshaus sowie in den Seebädern Seeliken, Siehbach, Strandbad und beim Campingplatz Brüggli Papierfragebögen auf.

Die Ergebnisse der Umfrage würden danach in den Planungswettbewerb fliessen, der Ende dieses Jahres öffentlich ausgeschrieben wird, heisst es weiter

Das Brüggli in seiner heutigen Form entstand in den 1990er-Jahren. Neben der Sanierung des Uferbereichs wurde damals mit dem Aushubmaterial der Metalli-Überbauung der heutige Sand- und Surfstrand aufgeschüttet.

Quelle: sda
veröffentlicht: 19. Juli 2021 11:57
aktualisiert: 19. Juli 2021 11:57