Coronavirus

Zuger halten sich an Bundesvorgaben

23. März 2020, 10:54 Uhr
Ruhe am See in Zug: Nur wenige hielten sich im öffentlichen Raum auf. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Zwar ist die Zuger Polizei am Wochenende mehrmals im Zusammenhang mit Meldungen zu den verschärften Covid-19-Massnahmen des Bundesrats ausgerückt. Nur vereinzelt trafen die Patrouillen auf Gruppen, die sich nicht an die Vorgaben hielten.

Drei Personen wurden gebüsst. Die anderen wurden ermahnt und aufgefordert, nach Hause zu gehen, teilte die Zuger Polizei am Montag mit. Die meisten zeigten sich einsichtig und befolgten die Anweisungen. Ein paar wenige stellten jedoch die eigenen Interessen über die Empfehlungen des Bundesrats. Bei den kontrollierten Personengruppen handelte es sich mehrheitlich um Jugendliche und junge Erwachsene.

Insgesamt hielten sich laut der Zuger Polizei aber nur wenige Personen im öffentlichen Raum auf. Und jene Personen, die unterwegs waren, befolgten die Social-Distancing-Regel.

Keine Verzeigungen

Auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei gingen am Wochenende verschiedene Meldungen ein, dass sich Personen in Gruppen oder auch Verkaufsgeschäfte nicht an die neuen Anordnungen des Bundes hielten. Sämtliche Hinweise gingen Polizei-Patrouillen nach.

Auch die Verkaufsläden sowie Unternehmen hielten sich laut der Polizei gut an die Vorgaben des Bundesrats. Nur in wenigen Fällen mussten die Einsatzkräfte auf die geltende Verordnung aufmerksam machen. Die Verantwortlichen reagierten umgehende und setzten die Anordnungen um. Es kam zu keinen Verzeigungen.

Quelle: Keystone
veröffentlicht: 23. März 2020 10:54
aktualisiert: 23. März 2020 10:54